Von Annett Meiritz und Philipp Wittrock
Mit nur 2500 Beschäftigten ist die Bergbauspezialarbeit die kleinste Branche, die den Mindestlohn bekommen könnte. Der Unterschied zum regulären Bergbau ist schnell erklärt: Kumpel und Bergleute fördern die Kohle - und Bergbauspezialfirmen sorgen für die Infrastruktur. Sie sind spezialisiert auf Untertage- und Tunnelbau, bauen Schächte und unterirdische Strecken, auf denen anschließend die Rohstoffe transportiert werden, und sorgen für entsprechende Technik und Lüftungsanlagen.
Der Berufsverband Vereinigung der Bergbauspezialgesellschaften und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) haben gemeinsam die Aufnahme von Bergbauspezialfirmen ins Entsendegesetz beantragt. Die Branche ist in den vergangenen Jahren durch ausländische Billiglohnkonkurrenz und mehrere Fusionswellen deutlich geschrumpft. Mittlerweile gibt es mit dem Unternehmen Thyssen Schachtbau nur noch eine größere Bergbauspezialfirma.
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