Berlin - Zunächst sind der neue Name und das Logo weitgehend auf Deutschland beschränkt. Langfristig sollen deutsche Bankkunden aber auch im europäischen Ausland möglichst flächendeckend per Girocard und Geheimnummer zahlen oder Geld abheben können. In Österreich, Italien, Spanien, Portugal und Großbritannien ist dies laut Zentralem Kreditausschuss schon jetzt teilweise möglich. Mit Karten, die zusätzlich das Maestro-Zeichen tragen, sei das Bezahlen und Abheben wie bislang auch in weiteren Ländern kein Problem.
Für die Inhaber der etwa 93 Millionen von deutschen Banken und Sparkassen ausgegebenen Debitkarten ändert sich zunächst wenig. Die Karten können ganz normal bis zu ihrem Ablaufdatum weitergenutzt werden. Künftig ausgegebene Karten tragen jedoch das neue Logo, mit dem ab sofort auch die 53.000 Geldautomaten hierzulande sowie rund 600.000 elektronische Kassen etwa in Kaufhäusern, an Tankstellen oder in Hotels ausgestattet werden.
Die Einführung der Girocard ist dem Zentralem Kreditausschuss zufolge ein weiterer Schritt in Richtung des einheitlichen europäischen Zahlungsverkehrsraums (SEPA). Dieser umfasst 31 Staaten, soll den Zahlungsverkehr vereinheitlichen und Bürgern entsprechende Dienstleistungen im Ausland zu den gleichen Bedingungen ermöglichen wie in ihrem Heimatland.
sil/Reuters
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