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24.04.2008
 

Düstere Prognose

US-Immobilienkrise erfasst auch Starbucks

Die Geldsorgen der US-Verbraucher machen nun auch Starbucks zu schaffen. Die Kaffeehauskette hat ihre Gewinnprognose deutlich gesenkt. Begründung: fallende Häuserpreise, allgemein schlechte Wirtschaftslage, Zurückhaltung der Konsumenten.

Seattle - Die US-Immobilienkrise trifft nicht nur Hedgefonds und Banken. Mit der Kaffeehauskette Starbucks Chart zeigen räumt nun auch ein klassisches Unternehmen aus der Gastronomie erhebliche Schwierigkeiten ein. Weil Kunden zum Teil seltener kämen, kappte Starbucks die Gewinnprognosen für das vergangene Quartal und das laufende Geschäftsjahr.

Starbucks-Chef Howard Schultz: Steigende Kosten für Energie und Lebensmittel belasten die Kunden
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AFP

Starbucks-Chef Howard Schultz: Steigende Kosten für Energie und Lebensmittel belasten die Kunden

Das aktuelle wirtschaftliche Umfeld in den USA sei das schlechteste, das Starbucks bisher erlebt habe, sagte Firmenchef Howard Schultz. Die fallenden Häuserpreise sowie steigende Kosten für Energie, Lebensmittel und andere Produkte belasteten die Kunden.

Für das Ende März abgelaufene zweite Geschäftsquartal rechnet Starbucks nun mit einem Rückgang des Gewinns pro Aktie auf 15 US-Cent nach 19 Cent im Vorjahr. Der Umsatz habe um zwölf Prozent zugelegt. Beide Werte liegen deutlich unter den Erwartungen von Analysten.

Für das gesamte Geschäftsjahr erwartet die Kaffeehauskette einen Gewinn etwas unter dem Vorjahreswert von 87 Cent je Aktie. Noch im Januar hatte Starbucks 96 bis 98 Cent Gewinn pro Aktie in Aussicht gestellt.

Starbucks führt die Konsumzurückhaltung auf die anhaltende Krise am US-Immobilienmarkt zurück. Die Bundesstaaten Kalifornien und Florida, die knapp ein Drittel der gesamten US-Erlöse stellen, seien besonders schwer vom Verfall der Häuserpreise getroffen worden, erklärte der Konzern.

Starbucks-Mitgründer Schultz war erst Anfang des Jahres an die Konzernspitze zurückgekehrt. Er drosselte die rasante Expansion in den USA und kündigte vor zwei Monaten den Abbau von 600 Stellen in Außendienst und Verwaltung an. Ausführlichere Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal legt Starbucks am 30. April vor.

wal/dpa

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