Von Michael Freitag
Hamburg - Dem Automobilhersteller BMW
steht möglicherweise ein neuerlicher Personalabbau ins Haus. Einer internen Studie zufolge ist in der Verwaltung des Konzerns etwa jeder fünfte Arbeitsplatz überflüssig. Dies berichtet das manager magazin in seiner neuen Ausgabe.
Demnach hatte ein BMW-Team gemeinsam mit McKinsey-Beratern den Verwaltungsapparat des Konzerns analysiert. Die Gruppe prüfte alle Ressorts bis auf den Vertrieb; es ging um Bereiche wie Controlling, Kommunikation, IT und Sicherheitsdienste, insgesamt etwa 6000 Mitarbeiter. Ende April wird die Studie im Vorstandsausschuss Profitabilität diskutiert, der für das Sparprogramm zuständig ist.
BMW hatte erst Ende Februar angekündigt, 8100 Stellen zu streichen. Davon entfallen 5000 auf Leiharbeiter und 2500 auf Stammkräfte. Konzernchef Norbert Reithofer will bis 2012 sechs Milliarden Euro sparen und die Umsatzrendite auf acht bis zehn Prozent steigern.
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