München - BMW hat im ersten Quartal trotz Belastungen durch die internationale Finanzkrise besser abgeschnitten als erwartet. Wie das Unternehmen am Dienstag in München mitteilte, gab das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 Prozent auf 827 Millionen Euro nach (Vorjahreszeitraum: 912 Millionen). Analysten hatten inklusive Belastungen von 236 Millionen Euro mit einem Rückgang auf 710 Millionen Euro gerechnet.
Erst vergangenen Donnerstag hatte der Konzern eingeräumt, von der internationalen Finanzmarktkrise stärker betroffen zu sein als bislang erwartet.
Die Höhe der Belastungen im ersten Quartal bezifferte BMW
auf insgesamt 276 Millionen Euro. Zu den 236 Millionen an Risikovorsorge durch die Finanzkrise kamen noch 40 Millionen Euro für den geplanten Stellenabbau.
Der Umsatz legte dagegen um 11,2 Prozent auf 13,285 Milliarden Euro zu. Weil sich das operative Geschäft positiv entwickelte, hielt Konzernchef Norbert Reithofer an der Prognose für das Gesamtjahr fest: Beim Ergebnis vor Steuern strebe BMW nach wie vor an, den bereinigten Vorjahreswert von 3,78 Milliarden Euro zu übertreffen.
Die Zahl der verkauften Fahrzeuge soll nach gut 1,5 Millionen im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert steigen. Alle drei zum Autokonzern gehörenden Marken - BMW, Mini und Rolls Royce - sollen Absatzrekorde erzielen. Bis 2012 ist die Marke von 1,8 Millionen verkauften Autos angepeilt.
kaz/dpa-AFX/Reuters
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