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02.05.2008
 

Einzelhandel

Lebensmittelumsatz bricht drastisch ein

Viele Waren werden teurer - und der Einzelhandel leidet: Die Umsätze sind im März deutlich zurückgegangen. Vor allem der Lebensmittelhandel bekam die Sparsamkeit der Konsumenten zu spüren.

Wiesbaden - Sowohl im Einzelhandel als auch bei Supermärkten oder im Facheinzelhandel ging der Umsatz mit Lebensmitteln im März im Vergleich zum Vorjahresmonat real um rund neun Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt am Freitag nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte. Der Einzelhandel in allen Branchen nahm real, also inflationsbereinigt, um 6,3 Prozent oder nominal 3,7 Prozent ab.

Einkauf im Supermarkt: Drastischer Einbruch der Umsätze
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AP

Einkauf im Supermarkt: Drastischer Einbruch der Umsätze

Der Einzelhandelsumsatz mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren sank diesen März um nominal 4,4 Prozent und real sogar 9,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 4,3 Prozent und real 9,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln lagen die Umsätze nominal um 5,8 Prozent und real um 9,1 Prozent niedriger.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im März 2008 ebenfalls unter den Werten des Vorjahresmonats (nominal minus 3,1 Prozent, real minus 4,3 Prozent). Lediglich im sonstigen Facheinzelhandel (zum Beispiel Bücher und Schmuck) wurde real 0,8 Prozent mehr umgesetzt als im März 2007 (nominal minus 0,3 Prozent). In allen anderen Branchen dieses Bereichs lagen die Umsätze unter den Werten des Vorjahresmonats.

Allerdings hatte der März wegen Ostern drei Verkaufstage weniger als vor einem Jahr, wie die Statistiker betonten. Zudem wurde 2007 das beste März-Ergebnis seit 2003 erzielt. Im Vergleich zum Februar 2008 war der Umsatz des Einzelhandels im März 2008 unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal unverändert und real um 0,1 Prozent niedriger. In den ersten drei Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 1,3 Prozent mehr und real 1,2 Prozent weniger um als im ersten Quartal 2007.

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Die vorläufigen Angaben beruhen den Angaben zufolge auf Daten aus sieben Bundesländern, in denen rund 76 Prozent des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

kaz/AP

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