Hamburg - Bis zur zweiten März-Woche hatte Lidl nach Berechnungen des Marktforschungsinstituts GfK seinen Marktanteil im deutschen Lebensmittelhandel bis auf gut 12 Prozent ausgebaut – und war damit so nah wie nie zuvor an den Branchenprimus Aldi (rund 19 Prozent) herangerückt. Nach Bekanntwerden des Skandals rutschte der Marktanteil der Discountkette vorübergehend auf unter 10 Prozent.
Nach Meinung der GfK-Analysten, sei den Kunden aber "das Geld offenbar näher als die Moral". Denn Lidl schnitt im März im Vergleich zum Vorjahr besser ab als alle Konkurrenten. "Wir hatten", bestätigt Lidl-Chef Klaus Gehrig, "Umsatzeinbußen im einstelligen Bereich." Jetzt gehe es "wieder aufwärts".
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