Hamburg - Die Deutschen kaufen angesichts der gestiegenen Preise häufiger bei Discountern und greifen öfter bei Sonderangeboten zu. In einer repräsentativen Umfrage für den "Stern" gaben 55 Prozent an, mehr Billigartikel in den Einkaufswagen zu legen als vor dem Anstieg der Inflation.
Discounter-Einkauf: Die Mehrheit der Deutschen muss sparen
Zuletzt hatte die Inflation in Deutschland 3,0 Prozent erreicht, im Euro-Raum sogar 3,7 Prozent. Preistreiber sind vor allem Energie und Lebensmittel. Trotzdem können sich die Deutschen noch glücklich schätzen: Der deutsche Einzelhandelsmarkt gilt schon seit langem als hart umkämpft. Wegen des harten Wettbewerbs sind Lebensmittel hierzulande günstiger als in vielen europäischen Nachbarstaaten.
Insgesamt drückt die Inflation auf die Kauflust der Deutschen: Die Ausgaben für den privaten Konsum haben sich im ersten Quartal kaum gesteigert, teilte das Institut für Wirtschaft in Köln (IW) am Montag mit. Wegen der hohen Inflation hätten die Haushalte nur rund ein Prozent mehr ausgegeben als in den ersten Monaten des Vorjahres.
kjo/AFP/ddp
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