Wirtschaft



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24.06.2008
 

Fußball statt Arbeit

Welche Firmen zum EM-Halbfinale freigeben

Millionen Deutsche fiebern dem EM-Halbfinale entgegen, doch für manche ist die Freude getrübt: Wer am Mittwochabend arbeiten muss, hat nichts von dem Fußballspiel. Einige Unternehmen kommen ihren Beschäftigten allerdings entgegen - SPIEGEL ONLINE zeigt, wer wo frei bekommt.

Hamburg - Mittwochabend, 20.45 Uhr: Ganz Deutschland sitzt vor dem Fernseher, um das EM-Halbfinale gegen die Türkei anzuschauen. Ganz Deutschland? Leider nein. Denn viele können das Fußballspiel nicht verfolgen - sie müssen im Schichtdienst arbeiten.

Die IG Metall schlägt jetzt Alarm. Der bayerische Gewerkschaftsboss Werner Neugebauer fordert in der "Bild"-Zeitung alle Unternehmen auf, den Mitarbeitern vor dem Halbfinalspiel rechtzeitig freizugeben. "Ich empfehle jedem Arbeitgeber dringend, den Mitarbeitern zu erlauben, während des Spiels die Arbeit ruhen zu lassen. Daran geht Deutschland ökonomisch nicht kaputt. Es gibt genügend Wege, die Stunden nachzuholen."

Immerhin: Manche Unternehmen haben ein Herz für den Fußball. So weit es geht, reagieren sie flexibel. Die einen verkürzen die Spätschicht, die anderen stellen in Aufenthaltsräumen Fernsehgeräte auf, damit sich die Mitarbeiter dort versammeln können.

SPIEGEL ONLINE zeigt, wo der Fußball über die Arbeit siegt: Klicken Sie auf die Fotostrecke.

wal/mik/dpa/AFP

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