Von Susanne Amann und Friederike Ott
Hamburg - Es ist mal wieder soweit, quasi im Minutentakt erreichen gute Nachrichten aus dem japanischen Toyako die Welt. Globale CO2-Emissionen: sollen bis 2050 halbiert werden. Entwicklungshilfe: 25 Milliarden Dollar mehr soll es pro Jahr geben. Die weltweite Nahrungsmittelkrise: "Tief besorgt" will man mit mehr als zehn Milliarden Dollar helfen.
G-8-Chefs: Wohlklingende Versprechungen, wenig Umsetzung
Wie immer, wenn sich die Regierungschefs der acht großen Industrienationen treffen, geht es um große Worte, wohlklingende Versprechungen und ehrgeizige Ziele.
So auch in Toyako, wo die Regierungschefs der USA, Großbritannien, Kanada, Japan, Frankreich, Russland, Italien und Deutschland seit Montag zusammensitzen und nach Lösungen für die dringendsten Probleme der Welt suchen.
Das zeigt sich auch dieses Mal: Schon am zweiten Tag des jährlichen Spitzentreffens haben die Vertreter der acht Industriestaaten ihre Einschätzung zu den Themen verkündet, die in diesem Jahr im Mittelpunkt stehen. Dazu gehören:
Das alles ist nur nicht neu. Solche oder ähnliche Beschlüsse haben die Regierungschefs auch auf vorherigen Gipfeln getroffen. Welche Entscheidungen werden aber tatsächlich umgesetzt? Welche Hilfszusagen werden realisiert - oder bleiben doch nur schöne Worte?
SPIEGEL ONLINE hat die Beschlüsse von Heiligendamm (2007) und Gleneagles (2005) geprüft und Bilanz gezogen:
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