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G-8-Bilanz Gipfel der wolkigen Versprechen

6. Teil: Schutz geistigen Eigentums -

Mit dem sogenannten Heiligendamm-Prozess haben sich die G-8-Nationen im vergangenen Jahr für eine neue Form der Zusammenarbeit mit den fünf großen Schwellenländern stark gemacht. Sie beschlossen enger und kontinuierlicher mit China, Indien, Brasilien, Mexiko und Südafrika zusammenzuarbeiten. Bis 2009 wollen die Partner greifbare Ergebnisse erzielen.

Bei der Bekämpfung der Marken- und Produktpiraterie sind nach Angaben des Bundesfinanzministeriums seit dem G-8-Gipfel in Heiligendamm auf der einen Seite wichtige Impulse für die internationale Zusammenarbeit der Zollverwaltungen gesetzt worden. Die bundesweite Zusammenarbeit der verschiedenen Zollbehörden sei besser geworden, sagte ein Sprecher. "Wir entwickeln ein computergestützes System, das die Kommunikation - sowohl national wie international verbessern soll. Mittelfristig sollen auch wichtige Schwellenländer an dem Kommunikationssystem teilnehmen können. Ziel sei es, dass die Zollbehörden international effizienter zusammenarbeiten.

Wahrnehmung hat sich geändert, Gesetzgebung nicht

Auf der anderen Seite zieht der Markenverband eine weniger gute Bilanz: "Nach dem Gipfel in Heiligendamm hat sich zwar die Wahrnehmung geändert, und man hat das Gefühl, dass die Bundesregierung etwas tun will. Aber in der Gesetzgebung hat sich seitdem nichts geändert", sagt der stellvertretende Hauptgeschäftsführer Christopher Scholz. Besonders im Strafrechtsschutz hinke Deutschland hinter anderen Industrienationen hinterher.

Scholz fordert für strafbare Markenfälschung eine Mindeststrafe von sechs Monaten. Zurzeit gibt es in Deutschland lediglich Höchststrafe. Auch bemängelt er, dass Transitware hierzulande nicht beschlagnahmt werden darf. Das geht nur bei der Einfuhr, nicht bei der Durchfuhr. "Hier besteht eindeutig Handlungsbedarf", sagt Scholz. Außerdem beklagt er, dass Dritte, die nicht unmittelbar an Fälschungen beteiligt sind, aber an ihnen verdienen, nicht zur Verantwortung gezogen werden können (zum Beispiel Vermieter von Geschäftsräumen, in denen Produkte gefälscht werden).

Die Kooperationen zwischen der EU und den USA bei der Bekämpfung von Produktpiraterie lobt Scholz hingegen. Auch der deutsch-chinesische Dialog funktioniere. "Durch Heiligendamm hat das Thema nochmal einen Impuls bekommen." Die Zusammenarbeit zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern sei besser geworden.

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insgesamt 307 Beiträge
founder 08.07.2008
Es gnügt nicht den glorreichen Sieg der irakischen Armee über die USA zu verkünden, es genügt nicht mehr Ölproduktion zu verkünden (http://politik.pege.org/2008/oelkonferenz-140.htm) Es ist schockierend, mit welch lächerlichen [...]
Es gnügt nicht den glorreichen Sieg der irakischen Armee über die USA zu verkünden, es genügt nicht mehr Ölproduktion zu verkünden (http://politik.pege.org/2008/oelkonferenz-140.htm) Es ist schockierend, mit welch lächerlichen Sprüchen diese Konferenz zu Ende ging. Der Kapitän der Titanic verkündet (http://politik.pege.org/2008-titanic/) "Wir steigern die Leistung der Pumpen, um das durch einen winzigen Haarriß einströmende Wasser aus dem Schiff zu bekommen". Peak Oil ist Geschichte, die Produktion geht zurück. Aber auch auf der Titanic hat man 1 Stunde gebraucht um drauf zu kommen, daß das Schiff sinkt (http://politik.pege.org/2008-titanic/schadensbericht.htm) Wir brauchen jetzt Konzpte für den Ölausstieg (http://politik.pege.org/2008-oelausstieg/) und nicht die laute Musik einer Band, die nur spielt um Panik zu vermeiden.
rkinfo 08.07.2008
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,564691,00.html Fehlende Nahrung für 30 Mill. arme Menschen und Einschränkungen für 260 Mill. - bei 6.000 Mill. problemlos ernährbaren Menschen mit teils überreichlichen [...]
Zitat von founderDer Kapitän der Titanic verkündet (http://politik.pege.org/2008-titanic/) "Wir steigern die Leistung der Pumpen, um das durch einen winzigen Haarriß einströmende Wasser aus dem Schiff zu bekommen". Peak Oil ist Geschichte, die Produktion geht zurück. Aber auch auf der Titanic hat man 1 Stunde gebraucht um drauf zu kommen, daß das Schiff sinkt (http://politik.pege.org/2008-titanic/schadensbericht.htm)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,564691,00.html Fehlende Nahrung für 30 Mill. arme Menschen und Einschränkungen für 260 Mill. - bei 6.000 Mill. problemlos ernährbaren Menschen mit teils überreichlichen Nahrungsverbrauch (Fettleibigkeit). Das ist nicht einmal ein Verteilungsproblem oder gar ein Mengenproblem. Jenes entsteht nur, weil ca. 1-2000 Mill. Menschen deutlich mehr Nahrung benötigen, was durch Investitionen in die Landwirtschaft auch umgesetzt wird. Es ist bezeichnend, dass ein 'Peak of Food' definiert wird, während es nachweislich nur den 'Peak of Oil' gibt. Allein in 'D' könnten wir locker die ca. 20-35 Mill. to zusätzliche Lebensmittel für alle Hungernden und betroffenen Menschen der Erde erzeugen und ausliefern. Lohnt sich aber nicht, da weltweit genügend Nahrung vorhanden ist, nur nicht genügend Geld dafür. UND - 5kg Brot kosten heute soviel an Weizen wie 1 Liter Diesel ... Biodiesel Nein Danke ?
Prinzle 08.07.2008
was bei diesem Treffen wieder besprochen wurde ist einfach lachthaft. Anstatt wirklich mal Nägel mit Köpfen zu machen bitten und betteln die größten 8 um mehr Öl. Eigentlich sollte man meinen das inzwischen auch der letzte [...]
was bei diesem Treffen wieder besprochen wurde ist einfach lachthaft. Anstatt wirklich mal Nägel mit Köpfen zu machen bitten und betteln die größten 8 um mehr Öl. Eigentlich sollte man meinen das inzwischen auch der letzte aufgewacht ist und man verstärkt auf Einsparung und alternative Energien setzt, aber dem ist anscheinend noch lange nicht so.. Die 50% Reduktion bis 2050 ohne verbdinliche Ziele ist eigentlich schon fast unverschämt. Ich habe momentan den Eindruck, das es viele Leute einfach nicht wahrhaben wollen was momentan mit dem Ölpreis passiert, da schimpft man dann lieber auf die OPEC oder Spekulanten. Das größte Potential würde Einsparung bringen, aber von dem hohen Ross wollen Amerikaner und Europäer wohl noch lange nicht absteigen. Ich hoffe nur, dass der Ölpreis weiterhin auf die 2,- 3..5,- EUR zusteuert, anderst tut sich in der Hinsicht sonst leider nichts. Würde ein Herr Bush mal vorne an das Rednerpult stehen und erklären, dass er in den nächsten Jahren bis zu 50Billionen US$ für alternative Energien verwenden will, dann wäre das Problem mit dem hohen Ölpreis sehr schnell erledigt. Bei einem Wehretat von knapp 600$ wäre das doch absolut machbar.
Tom_63 08.07.2008
Nicht über den Atomausstieg sollte diskutiert werden sonder den Ausstieg vom Öl. Jetzt sollte damit begonnen werden und nicht in ein paar Jahren. Dabei muss uns allen klar sein das dieser Ausstieg große Einschnitte für uns alle [...]
Nicht über den Atomausstieg sollte diskutiert werden sonder den Ausstieg vom Öl. Jetzt sollte damit begonnen werden und nicht in ein paar Jahren. Dabei muss uns allen klar sein das dieser Ausstieg große Einschnitte für uns alle bedeutet, aber die goldenen Zeiten des Öls gehen nunmal vorbei.
Zwiebel 08.07.2008
Sicher war das Treffen ohne (Prof.) Sinn. Dennoch hat Herr Steinbrück und Frau Merkel Recht, obwohl ich dies nur sehr ungern zugebe. Ein Absenken der Mineralölsteuer würde wohl tatsächlich vom Markt ausgenutzt werden und somit [...]
Zitat von sysopEs ist wieder soweit: Das Treffen der G8-Regierungschefs nimmt sich der aktuellen Probleme der Welt an. Wie üblich wird viel beschlossen - doch wie werden die Beschlüsse umgesetzt? Bringen die Gipfeltreffen überhaupt etwas?
Sicher war das Treffen ohne (Prof.) Sinn. Dennoch hat Herr Steinbrück und Frau Merkel Recht, obwohl ich dies nur sehr ungern zugebe. Ein Absenken der Mineralölsteuer würde wohl tatsächlich vom Markt ausgenutzt werden und somit den Preis weiter vorantreiben. Auch hat Frau Merkel Recht, wenn sie einen sparsameren Umgang mit Energie fordert und einen hohen Preis als Warnsignal für knappe Ressourcen beibehalten will. Das Ausklammern von Kernenergie ist jedoch meiner Meinung nach lobbyistischer Blödsinn. Wir können nicht mit Kohle, Gas oder Öl das Klima verbessern, geschweige denn uns aus dem Würgegriff der Opec befreien. Das größte Einsparungspotential ist unser Hirn, wobei wir weniger bei dessen Funktion als bei der aktiven Einsparmöglichkeit bei jedem einzelnen suchen sollten. Der tollste Witz war neulich der Vorschlag einer vier-Tage-Woche um Sprit zu sparen. Ich frage mich bei solchem Quatsch ob es den Leuten nicht genügt, wenn sie an zwei Tagen sinnlos den Tank leerfahren, weil irgendwo der Kaffee, die Bratwurst oder das Bier angeblich besser schmeckt als daheim. Gruß Zwiebel
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