Wirtschaft



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25.07.2008
 

Zigarette am Arbeitsplatz

Britische Polizei bestraft rauchenden Fahrer

Die britische Polizei nimmt es mit dem Rauchverbot am Arbeitsplatz offensichtlich ganz genau: Sie brummte einem Lieferwagenfahrer, den sie mit einer Kippe im Mund erwischte, zu einer Geldstrafe. Der behauptet, er sei privat unterwegs gewesen - und somit nicht am Arbeitsplatz.

London - Weil er am Lenkrad seines Brummis eine Zigarette schmauchte, wurde ein walisischer Dekorateur zu 30 Pfund Geldstrafe verdonnert. Der 58-jährige Gordon Williams war nach eigenen Angaben mit seinem Lieferwagen unterwegs, um seiner Ehefrau Tee zu kaufen, als er von einer Polizeikontrolle gestoppt wurde. Die Polizisten schrieben einen Strafzettel wegen "verbotenen Rauchens am Arbeitsplatz".

Der Bestrafte zeigte sich empört: "Ich kann verstehen, wenn ein Busfahrer am Lenkrad nicht rauchen darf, aber ich habe niemanden gestört. Man wird hier überwacht wie bei 'Big Brother'." Sein Laster sei ein Privatfahrzeug, betonte Williams. Er nutze es nicht für die Arbeit, sondern höchstens für die Fahrt dorthin. Williams reichte eine Beschwerde ein, aber seine Frau beglich erst einmal die Strafe, um noch größerem Ärger vorzubeugen.

kaz/AFP

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