Seattle - Die zahlreichen Filialschließungen belasten Starbucks: Unter dem Strich machte die Kaffeehauskette im abgelaufenen Quartal einen Nettoverlust von 6,7 Millionen Dollar. Damit meldet das Unternehmen zum ersten Mal seit 16 Jahren einen Quartalsverlust. Pro Aktie verdiente das Unternehmen ohne Sonderposten 16 Cent. Analysten hatten mit 18 Cent gerechnet.
Der Umsatz stieg um neun Prozent auf 2,6 Milliarden Dollar, was ebenfalls unter den Erwartungen lag. Der Grund dafür waren schwächere Geschäfte in den USA. Dort macht dem Kaffeegiganten vor allem die Konsumzurückhaltung der Amerikaner zu schaffen.
Starbucks nannte zudem Details zu den bereits angekündigten Schließungen von 600 Kaffeehäusern in den USA: 200 davon sollten noch im bis September laufenden Geschäftsjahr geschlossen werden, die übrigen 2009.
Allerdings werden auch neue Häuser eröffnet: Weltweit sollen es 2008 825 neue Filialen sein, 2009 sogar 900. Die Pläne animierten Anleger zum Kauf von Starbucks-Aktien. Die Papiere legten nachbörslich vier Prozent zu.
cvk/dpa-AFX/dpa
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2008
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH