Energiestreit in Spanien
Dämmerung im Solarstrom-Paradies
Von Tobias Lill
Die Solarbranche bangt: Ausgerechnet Spanien, ein Musterland für Sonnenstrom, will seine Subventionen drastisch kürzen. Deutschen Photovoltaik-Herstellern droht ein kräftiges Umsatzminus - jetzt suchen sie nach Auswegen. Für heimische Stromkunden könnte das teuer werden.
Madrid – Seit August ist der Süden Spaniens um ein Sonnenkraftwerk reicher. In nicht einmal drei Monaten hatten knapp 400 Arbeiter im Auftrag des Düsseldorfer Energieunternehmens Systaic den Solarpark in Belmez errichtet. Rund 35 Hektar misst die 68 Millionen Euro teure Anlage und erreicht damit die Größe von 50 Fußballfeldern. Das Ökokraftwerk kann rund 5000 Haushalte mit Strom versorgen. "Spanien bietet bislang gute Bedingungen, weshalb wir uns dort schon länger engagieren", begründet Vorstand Hans-Jörg Hölzenbein das Engagement.
REUTERS
Spanischer Solar-Park (bei Alicante): Leistung von 425 Megawatt installiert
Systaic ist keine Ausnahme. "Deutsche Unternehmen sind in Spanien sehr aktiv und haben deshalb im besonderen Maße vom dortigen Solar-Boom profitiert", sagt Sebastian Zank, Analyst bei der WestLB. Von 2004 bis 2007 hat sich das Importvolumen im Bereich Photovoltaik laut dem Spanischen Institut für Außenhandel auf mittlerweile rund 2,4 Milliarden Euro mehr als verzehnfacht.
So generierte etwa der Berliner Branchenriese Solon 2007 nach eigenen Angaben bereits rund 40 Prozent seines Umsatzes auf dem spanischen Markt. "Der Anteil am operativen Ergebnis ist bei Solon sogar noch deutlich größer", weiß Patrick Hummel, Analyst bei UBS. Er geht davon aus, dass die deutschen Solarunternehmen in diesem Jahr etwa 30 bis 60 Prozent ihres Umsatzes im iberischen Sonnenparadies erzielen.
Vor allem die bislang großzügige Förderpolitik macht Spanien zum weltweit zweitgrößten Markt für Sonnenenergie. Fünf der zehn größten Photovoltaik-Kraftwerke stehen dort. Laut dem europäischen Solarindustrieverband Epia wurden im Jahr 2007 Module mit einer Leistung von 425 Megawatt installiert. Damit ging fast ein Fünftel der weltweiten Nachfrage auf die Iberer zurück. Von SPIEGEL ONLINE befragte Analysten gehen für 2008 sogar von einem Zuwachs von 1 bis 1,2 Gigawatt installierter Leistung aus.
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Doch der Sonnen-Boom neigt sich seinem Ende. Weil vor allem ausländische Firmen davon profitieren und Spaniens Strompreise explodieren, will die Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero den subventionierten Aufschwung nun stoppen. Sie plant, die Einspeisevergütung spätestens zum Jahresende um bis zu 35 Prozent zu senken und die jährlich neu installierten geförderten Solaranlagen auf insgesamt 300 Megawatt zu beschränken. Wenn eine Höchstgrenze kommt, wäre das laut Analyst Zank "eine kleine Katastrophe für die Branche".
"Der Umsatz der Solarfirmen auf dem spanischen Markt würde 2009 wegen der Deckelung im Vergleich zu diesem Jahr um mehr als zwei Drittel einbrechen", prognostiziert Benedikt Ortmann, Geschäftsführer der auf Planung und Bau von Solarparks spezialisierten Solon-Tochter Solon Solar Investments GmbH. Und das, obwohl die geplante Einspeisevergütung mit 33 Cent pro Kilowattstunde für Dachanlagen und 29 Cent für Solarparks noch immer ansehnlich ist.
Projekte müssen auf den Prüfstand
Noch ist das Gesetz zwar nicht beschlossen. Doch dass eine Begrenzung auf 300 Megawatt und eine erhebliche Kürzung kommen werden, halten viele von SPIEGEL ONLINE befragte Experten wie etwa Georg Abegg, Leiter der Wirtschaftskanzlei Rödl & Partner in Madrid, für äußerst wahrscheinlich. "Geplante Projekte müssen dringend auf den Prüfstand", empfiehlt er.
Die Gewinnmargen der meisten deutschen Anbieter werden wegen der neuen Fördergrenzen nach Einschätzung von Analyst Hummel sinken. "Es wird mit Sicherheit keine Rezession in der Branche geben, aber wohl eine Konsolidierungsphase. Manche werden sich behaupten können, andere werden den härteren Wettbewerb wohl kaum überleben", prognostiziert der Experte.
VOR-/NACHTEILE DER ENERGIETRÄGER
Die Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch - SPIEGEL ONLINE zeigt die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Energieträger.
Plus: Erdöl ist der Schmierstoff industrieller Volkswirtschaften. In Deutschland deckt Öl rund 35 Prozent des Energiebedarfs - so viel wie kein anderer Rohstoff. Im Verkehrssektor gibt es momentan kaum Alternativen zu Öl: Das bestehende Tankstellennetz ist auf Benzin und Diesel ausgerichtet, die heute gängigen Motoren fahren fast nur mit diesen beiden Treibstoffen.
Minus: Der Ölpreis ist in den vergangenen Jahren rasant gestiegen, Autofahrer mussten im vergangenen Sommer so viel zahlen wie nie. Die deutsche Volkswirtschaft verliert dadurch Milliardenbeträge, denn das Land ist fast völlig von Importen abhängig. Weltweit liegen die meisten Ölvorkommen in politisch heiklen Regionen wie dem Nahen Osten, Russland, Venezuela oder Nigeria. Versorgungskrisen kann man daher nicht ausschließen. Darüber hinaus ist Erdöl ein endlicher Rohstoff: Die bekannten Vorkommen gehen langsam zur Neige. Große neue Felder wurden in den vergangenen Jahren kaum entdeckt - und wenn, dann nur in schwierig zu erschließenden Gebieten wie der Arktis. Hinzu kommt die CO2-Problematik: Wenn Öl verbrannt wird, entsteht das Klimagas Kohlendioxid.
Plus: Erdgas ist der klimafreundlichste fossile Energieträger - bei der Verbrennung entsteht weniger CO2 als bei Kohle oder Öl. Außerdem halten die Vorräte noch eine Weile: Die Reichweite der Gasvorkommen wird auf rund 60 Jahre geschätzt, bei Öl sind es nur 40 Jahre. Ein weiterer Vorteil: Gas kann einen wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung leisten. Denn Gaskraftwerke lassen sich schnell hoch- und runterfahren - diese Flexibilität hilft, die Schwankungen beim Windstrom auszugleichen.
Minus: Weltweit verfügen nur wenige Länder über Gasvorkommen. Entsprechend groß sind die Abhängigkeiten - Deutschland bezieht rund 40 Prozent seines Erdgases aus Russland. Problematisch ist außerdem die Bindung an den Ölpreis: Je teurer Erdöl wird, desto teurer wird auch Gas. Stromkonzerne klagen bereits, dass sich Gaskraftwerke kaum mehr rentieren. Private Haushalte kennen dasselbe Problem beim Heizen - Gas ist kaum günstiger als Öl. Auch beim Autofahren stellt Erdgas keine Alternative dar: Der aktuelle Preisvorteil gegenüber Benzin und Diesel liegt nur an der steuerlichen Begünstigung.
Plus: Kohle gibt es fast überall auf der Welt - einseitige Importabhängigkeiten wie beim Gas sind deshalb nicht zu befürchten. Auch Deutschland verfügt über nennenswerte Ressourcen: Braunkohle lässt sich ohne Subventionen fördern, für Steinkohle ist dies bei weiter steigenden Preisen zumindest denkbar. Außerdem reichen die Vorräte so lange wie bei keinem anderen fossilen Energieträger: Schätzungen gehen von rund 200 Jahren aus. Kohle eignet sich vor allem zur Stromerzeugung in der Grundlast - rund 50 Prozent des deutschen Stroms stammen aus Kohlekraftwerken.
Minus: Kein Energieträger ist so klimaschädlich wie Kohle. Bei der Verbrennung entsteht rund doppelt so viel CO2 wie bei Gas. Problematisch könnte dies vor allem dann werden, wenn man bestehende Atomkraftwerke durch neue Kohlekraftwerke ersetzt - oder wenn Elektroautos künftig in großem Stil Kohlestrom tanken. Bedenklich sind außerdem die Arbeitsbedingungen, unter denen Kohle gefördert wird: Zu den größten Produzenten zählen China, Russland und Südafrika - Länder, in denen immer wieder Bergleute ums Leben kommen.
Plus: Kernkraftwerke produzieren - wenn sie einmal gebaut sind - günstigen Strom. Der Rohstoff Uran wird nur in geringen Mengen verbraucht, so dass die laufenden Betriebskosten gering sind. Atomstrom kann in der Grundlast eingesetzt werden, also unabhängig von kurzfristigen Wetterschwankungen. In Frankreich wird Atomstrom auch zum Heizen verwendet, langfristig könnten so auch Elektroautos betrieben werden. Bei der Kernenergie wird kaum CO2 freigesetzt. Sie ist damit klimafreundlicher als Kohle oder Gas.
Minus: Der größte Nachteil der Atomenergie ist das Risiko eines Super-GAUs. Selbst wenn man dafür eine geringe Wahrscheinlichkeit unterstellt - der Schaden wäre enorm. Die Katastrophe in Tschernobyl war nur ein Vorgeschmack dessen, was im dicht besiedelten Mitteleuropa passieren würde: Tausende Opfer, auf ewig verseuchte Landstriche, Vermögensverluste in zigfacher Milliardenhöhe. Hinzu kommt die ungelöste Frage der Endlagerung: Obwohl die Kernenergie seit rund 50 Jahren genutzt wird, gibt es bis heute keine dauerhafte Deponie für die verstrahlten Abfälle. Ob es überhaupt ein sicheres Endlager geben kann, ist ohnehin umstritten: Der Atommüll strahlt zum Teil über 100.000 Jahre lang - was in dieser Zeit alles passiert, kann niemand vorhersagen. In jüngster Zeit wird ein weiteres Problem immer häufiger diskutiert: Was geschieht, wenn Terroristen einen Anschlag auf ein Kernkraftwerk verüben? Oder wenn sie in den Besitz von spaltbarem Material gelangen? Sicherheitsexperten haben auf diese Fragen keine abschließende Antwort.
Plus: Die Wasserkraft ist sehr umweltfreundlich - mit geringem Eingriff in die Natur lässt sich günstig Energie gewinnen. Rund fünf Prozent des deutschen Stroms stammen aus Wasserkraftwerken. Außerdem lässt sich in Stauseen sehr gut Energie speichern: Bei einem Überangebot an Strom wird Wasser nach oben gepumpt. Bei Bedarf wird es dann abgelassen, um die Turbinen anzutreiben.
Minus: In Deutschland ist das Potential der Wasserkraft so gut wie ausgeschöpft. Fast jeder Fluss hat ein Kraftwerk, ebenso fast jeder See. Im Ausland wiederum ist die Wasserkraft zum Teil in Verruf geraten: Riesenprojekte wie der Jangtse-Staudamm in China zerstören die Natur in großem Stil.
Plus: Von allen erneuerbaren Energien ist die Windkraft in den vergangenen Jahren am stärksten gewachsen. Mittlerweile beziehen die Deutschen mehr Strom aus Windrädern als aus Wasserkraftwerken. Auch in Zukunft hat die Branche großes Wachstumspotential - vor allem offshore, also in Windparks auf dem Meer. Ein weiterer Vorteil: Die Windkraft ist verhältnismäßig günstig. Die Betreiber der Anlagen bekommen laut Erneuerbare-Energien-Gesetz derzeit rund acht Cent pro Kilowattstunde - nur wenig mehr als der Preis für konventionellen Strom an der Energiebörse. Zum Vergleich: Solarstrom wird mit rund 40 Cent vergütet.
Minus: Kritiker halten Windräder für eine Verschandelung der Landschaft. Außerdem weht der Wind sehr unzuverlässig: Bei einer starken Brise wird das deutsche Stromnetz überlastet, bei Flaute muss Strom aus dem Ausland hinzugekauft werden. Praktikable Speicher für Windenergie gibt es bisher nicht. Ein weiterer Nachteil: Starker Wind bläst vor allem in Norddeutschland, die großen Verbrauchszentren liegen aber im Süden und Westen. Um den Strom abzutransportieren, sind zahlreiche neue Leitungen nötig.
Plus: Die Sonne ist nach menschlichen Maßstäben eine ewige Energiequelle, und sie scheint für jeden umsonst. Hätten alle Dächer Deutschlands eine Solaranlage, könnte so ein großer Teil des hiesigen Strombedarfs gedeckt werden - klimaschonend und unabhängig von Importen. Darüber hinaus lässt sich das Sonnenlicht auch zur Warmwasserbereitung nutzen: Mit Solarkollektoren kann man herkömmliche Heizungen ergänzen und so die Energiekosten drücken.
Minus: Die Sonne hat den gleichen Nachteil wie der Wind - ihre Energie lässt sich nicht zu jeder Uhrzeit nutzen. Das größte Problem ist jedoch der Preis: Solarstrom kostet rund 40 Cent pro Kilowattstunde - etwa fünfmal so viel wie konventioneller Strom. Trotz milliardenschwerer Subventionen leistet die Sonnenenergie nur einen geringen Beitrag zur deutschen Stromversorgung: Im vergangenen Jahr lag er bei rund 0,5 Prozent. Damit die Photovoltaik in Mitteleuropa wettbewerbsfähig wird, müsste es eine technische Revolution geben - oder die Preise für konventionelle Energie müssten dramatisch steigen.
Plus: Holz, Stroh, Mais - beim Verbrennen dieser Stoffe wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen vorher der Atmosphäre entzogen haben. Biomasse lässt sich in vielen Bereichen einsetzen: zum Heizen (beispielsweise mit Holzpellets), zum Autofahren (mit Biodiesel oder Bioethanol) oder zur Stromerzeugung (mit Biogas). Der große Vorteil: Biomasse ist gespeicherte Energie. Man kann also frei entscheiden, wann man sie nutzen möchte - anders als bei Wind- oder Solarkraft. Ein weiterer Pluspunkt: Energiepflanzen, die in Deutschland wachsen, reduzieren die Abhängigkeit von Importen.
Minus: In jüngster Zeit gerät die Bioenergie massiv in die Kritik. Denn die Pflanzen benötigen enorme Anbauflächen - und treten damit in direkte Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Gerade bei Biotreibstoffen wird das zum Problem: Lässt es sich moralisch rechtfertigen, dass die Reichen Mais tanken - während die Armen hungern? Hinzu kommt ein gigantisches Mengenproblem: Wollte Deutschland seinen gesamten Benzin- und Dieselbedarf mit Biokraftstoffen decken, wäre dafür eine Fläche nötig, die größer ist als die gesamte Bundesrepublik. Das Gleiche gilt fürs Heizen: Sollten alle Bundesbürger auf Holzpellets umsteigen, würde der deutsche Wald dafür nicht reichen - erneut wären Energie-Importe nötig.
Plus: Die Wärme im Erdinneren steht rund um die Uhr zur Verfügung. Sie lässt sich sowohl zum Heizen als auch zur Stromerzeugung nutzen. Gäbe es keine Probleme mit der Bohrtechnik, könnte die Geothermie den gesamten deutschen Energiebedarf decken.
Minus: In Deutschland muss man Hunderte oder gar Tausende Meter tiefbohren, um ein ausreichendes Temperaturniveau zu erreichen. Die Kosten der Geothermie sind deshalb sehr hoch. Mancherorts gibt es außerdem Probleme mit dem Grundwasser. Andere Länder sind hier aus geologischen Gründen in einer besseren Position: Island zum Beispiel deckt seinen Energiebedarf zum Großteil mit der Wärme aus dem Erdinneren.
Bei den Unternehmen stellt man sich bereits auf einen schrumpfenden spanischen Markt ein. So will Q-Cells, das im ersten Halbjahr mehr als ein Fünftel seines Umsatzes in Spanien erwirtschaftete, auf verstärkte Exporte nach Nordamerika und Asien setzen. "Dadurch können wir eventuelle Rückgänge in Spanien ausgleichen", versichert ein Sprecher. Solon rechnet ebenfalls mit einem nachlassenden Geschäften in Spanien. Und auch Geschäftsführer Ortmann will die Rückgänge mit Zuwächsen in anderen Ländern kompensieren, insbesondere in Italien.
Doch Experten sind skeptisch. "Auch wenn die Unternehmen das behaupten. Es existieren keine Massenmärkte, die den Rückgang in Spanien abfedern könnten", weiß WestLB-Analyst Zank. Vor allem Italien wird von den Unternehmen oft als neues Mekka der Sonnenhungrigen gefeiert. Doch die tatsächlichen Zuwächse können auch wegen bürokratischer Hindernisse nicht einmal ansatzweise mit den Erwartungen der Branche mithalten.
Deutschland als "Abladehalde für Solarmodule"
2007 betrug die neu installierte Leistung dort gerade einmal 50 Megawatt. Zank schätzt, dass in diesem Jahr 60 Megawatt und im Jahr 2009 voraussichtlich 200 Megawatt hinzukommen werden. "Das ist nur ein Bruchteil dessen, was in Spanien wegbrechen dürfte", erklärt der Analyst. Auch der US-Markt bleibt bislang unter den Erwartungen. "Hier hängt viel von den politischen Rahmenbedingungen ab", sagt UBS-Analyst Hummel. Allerdings hat sich der Senat kürzlich gegen eine stärkere Förderung ausgesprochen.
Hummel geht davon aus, dass im Falle eines Wegbrechens des spanischen Marktes die deutschen und asiatischen Hersteller noch stärker versuchen könnten, ihre Produkte auf dem hiesigen Markt abzusetzen. Die Bundesrepublik könne leicht zur "Abladehalde für Solarmodule" avancieren. Hummel schätzt, dass in Deutschland im nächsten Jahr zwei bis drei Gigawatt neu installiert werden. 2007 waren es laut dem Bundesumweltministerium noch 1,1 Gigawatt.
"Das könnte für den heimischen Stromkunden teuer werden", warnt der UBS-Analyst. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schreibt die Vergütungssätze für 20 Jahre fest. Das bedeutet: Eine heute errichtete Solaranlage verursacht auch in 20 Jahren noch Kosten. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung beziffert diese Last auf über 20 Milliarden Euro - allein für die bis Ende 2007 installierten Module.