Vitoria/Brasilien/Frankfurt am Main - Die Feierstunde ließ sich selbst Präsident Luiz Inacio Lula da Silva nicht entgehen. Zusammen mit den Managern des Ölkonzerns nahm er die Ölförderung aus dem neu erschlossenen Vorkommen symbolisch in Betrieb.
Das Ölfeld Jubarte liegt vor der Küste des Staates Espirito Santo nordöstlich von Rio de Janeiro. In den Küstengewässern Brasilien liegen noch weitere, teils noch größere Ölfelder. Einige Fachleute schätzen das Vorkommen in diesen Ölreserven auf rund 55 Milliarden Barrel (zu 159 Liter) - ein Rohstoffreichtum, der Brasilien zur neuen Öl-Supermacht werden ließe.
Unterdessen ist der Ölpreis am Mittwoch nach dem Abebben der Sturmgefahr in den USA leicht gesunken. Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im Oktober 109,13 Dollar und damit 58 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent sank um 41 Cent auf 107,93 Dollar.
Der Rutsch des Ölpreises und die Furcht vor einer Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Europa haben auch den Euro auf den tiefsten Stand seit über sieben Monaten gedrückt. Die Gemeinschaftswährung fiel am Mittwochmorgen auf 1,4455 Dollar. Am Vorabend in New York hatte der Euro noch 1,4515 Dollar gekostet.
mik/AP/Reuters
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