Hamburg/Washington - In Deutschland erlahmt der Reformeifer - mit Folgen für den Wirtschaftsstandort. Laut einer Studie der Weltbank verliert die Bundesrepublik hinsichtlich ihrer Attraktivität bei Unternehmen und Investoren an Boden.
Hamburger Hafen: Deutschland fällt zurück
Deutschland sackte dabei um ganze fünf Plätze ab und landet nun hinter Ländern wie Georgien (Rang 15) oder Mauritius (Rang 24) auf Platz 25. Das schlechte Abschneiden liegt nach Angaben der Weltbank vor allem daran, dass die Konkurrenten reformeifriger als die Bundesrepublik waren. Besonders bei den Firmengründungen schneidet Deutschland so schlecht ab wie kaum ein anderes Industrieland.
| Ranking Wirtschaftsfreundlichkeit | ||
| Rang 2009 | Rang 2008 | Land |
| 1 | 1 | Singapur |
| 2 | 2 | Neuseeland |
| 3 | 3 | USA |
| 4 | 4 | Hongkong, China |
| 5 | 5 | Dänemark |
| 6 | 6 | Großbritannien |
| 7 | 7 | Irland |
| 8 | 8 | Kanada |
| 9 | 10 | Australien |
| 10 | 9 | Norwegen |
| Quelle: Doing Business database | ||
Insgesamt schnitten Länder aus Osteuropa und Zentralasien in der Studie überdurchschnittlich gut ab. Die Regionen zeigten sich demnach besonders reformfreudig.
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