Laut "FAZ" besitzen deutsche Versicherer Kapitalanlagen im Wert von gut 1100 Milliarden Euro. Rund 700 Milliarden Euro davon entfallen allein auf die Lebensversicherer. Durch die aktuellen Finanzmarktturbulenzen sind nun deren Aktienanlagen bedroht.
Das Vermögen der Versicherten ist aber laut Verbraucherschützern kaum in Gefahr. "Seit sich die Versicherer in den neunziger Jahren die Finger an Aktien verbrannt haben, dürften sie ihre Börsenaktivitäten stark zurückgefahren haben", sagt Thomas Bieler, Finanzexperte der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, SPIEGEL ONLINE. Heute werde der Aktienanteil in den Depots der Lebensversicherer auf unter zehn Prozent geschätzt. Selbst starke Kursverluste dürften da kein Problem sein.
Allerdings könnten die Zinsgewinne aus den Lebensversicherungen durch die aktuelle Krise geschmälert werden. Denn der größte Teil der Anlagen steckt in Zinspapieren - und wegen der Furcht vor einer Rezession sind die Zinsen zuletzt gefallen.
Problematisch sind laut Bieler zudem fondsgebundene Versicherungen. "Deren Aktienwerte sind vor Verlusten nicht geschützt. Hier kann der Anleger Verluste einfahren."
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