Wirtschaft



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23.09.2008
 

AIG

Nach wenigen Monaten war Schluss

Jahrzehnte machte der Versicherungsgigant AIG ein Bombengeschäft. Nun ist das Unternehmen der Finanzkrise zum Opfer gefallen - und Konzernchef Robert Willumstad ist seinen Job los.

Robert Willumstad: Der Finanzminister wollte ihn loswerden
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AP/ The New York Times

Robert Willumstad: Der Finanzminister wollte ihn loswerden

Lange galt der US-Versicherer American International Group Chart zeigen (AIG) als Schwergewicht im globalen Assekuranzgeschäft. Doch der Konzern hatte sich vor allem mit Ausfallgarantien für Immobilien- und Unternehmenskredite verhoben. Am Ende musste die US-Regierung AIG übernehmen.

Unternehmenschef Robert Willumstad verlor infolge des Absturzes seinen Job. Dabei saß der Ex-Banker erst seit wenigen Monaten im Chefsessel. Nach US-Medienberichten soll sich Finanzminister Henry Paulson persönlich dafür eingesetzt haben, dass Willumstad durch Edward Liddy ersetzt wird, den früheren Verwaltungsratsvorsitzenden des AIG-Konkurrenten Allstate.

Damit hat AIG innerhalb von kurzer Zeit zum dritten Mal einen neuen Konzernchef eingesetzt. Willumstad selbst verzichtete unterdessen freiwillig auf die Abfindung in Höhe von 22 Millionen Dollar. Sein Rettungsplan sei gescheitert, er habe das Geld nicht verdient, sagte er zur Begründung.

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