Hamburg - Teure Rettungsaktion: Die IKB musste wegen riskanter Geschäfte ihrer Tochter Rhineland Funding vom Staat mit insgesamt 10,7 Milliarden Euro unterstützt werden. Rechtlich gesehen bestand das Firmenvehikel aus vielen Einzelfirmen.
Bereits 2002, so heißt es nach SPIEGEL-Informationen im Prüfbericht, beschäftigte sich die Bundesbank mit der Frage, ob die Rhineland Funding nicht als einheitlicher Kreditnehmer betrachtet werden müsse. Dann aber hätte die IKB wegen der gesetzlichen Großkreditgrenzen für maximal 500 Millionen Euro US-Hypothekenkredite kaufen dürfen, nicht aber für 15 Milliarden Euro.
Doch Bundesbank und BaFin verneinten diese Frage noch nach Beginn der Finanzkrise im Sommer 2007 - obwohl selbst die Wirtschaftsprüfer der IKB zum gegenteiligen Ergebnis kamen.
mik
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