Hamburg - Keine Burger für Venezolaner: Auf Geheiß ihres Präsidenten Hugo Chávez bleiben die McDonald's-Filialen bis Samstag versperrt. Die venezolanischen Steuerbehörden haben alle Restaurants des US-Fast-Food-Unternehmens für 48 Stunden schließen lassen. Damit solle die Kette für Unregelmäßigkeiten in der Begleichung von Steuern bestraft werden, teilte die Chávez-Regierung am Donnerstag mit.
McDonald's
Auch die Verstaatlichung von Banken hat Chávez bereits früh vorangetrieben. Der venezolanische Staat nennt heute mehrere große Kreditinstitute sein Eigen. 2007 hatte der erklärte Gegner des liberalen Freihandels zudem bereits die größte Telefongesellschaft und den bedeutendsten Stromversorgers des Landes verstaatlichen lassen.
In diesem Jahr ging die Einkaufstour aus der Staatsschatulle dann weiter: Zunächst wurde der Aluminiumhersteller Sidor nationalisiert, danach drei ausländische Zementunternehmen.
cht/AFP/Reuters
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