Frankfurt am Main - Es ist ein turbulentes Auf und Ab am Devisenmarkt: Der Euro ist am Freitag bis auf 1,2666 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Oktober 2006 gefallen.
Dabei war er erst kurz zuvor kräftig gestiegen. In der Nacht zum Freitag war der Euro sogar zwischenzeitlich über die 1,30-Dollar-Marke geklettert. Dann büßte er die Gewinne im Rekordtempo wieder ein.
Experten schließen weitere Währungsverluste nicht aus. "Das Risiko weiterer Kursverluste besteht", sagte Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen. Der kurzfristige Sprung bis an die Marke von 1,30 Dollar ändere das Bild nicht. Zudem könnten am Freitag eine positive Überraschung am US-Immobilienmarkt sowie schwache Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone den Euro belasten.
ssu/dpa
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