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31.10.2008
 

Konjunkturkrise

Weltwirtschaft droht tiefe, langwierige Rezession

Von Sebastian Dullien

Selbst wenn die Banken gerettet sind: Der Weltwirtschaft droht die schärfste Rezession seit den frühen achtziger Jahren - mindestens. Denn jetzt erfasst der Abschwung Handel und Industrie, und kein Land kann sich dagegen sperren. SPIEGEL ONLINE analysiert, wen es wie trifft.

Berlin - Die Welt dreht sich weiter: Sechs Wochen nach dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers Chart zeigen scheint eine Bodenbildung in der Finanzkrise in Sicht. Die Zinssenkungen der Notenbanken wirken langsam, allmählich fließt wieder Geld im Interbanken-Markt. Die Börsen der westlichen Industrieländer stabilisieren sich. Und spektakuläre Bankenpleiten sind alleine deswegen unwahrscheinlich geworden, weil die Institute vor dem Gang zum Konkursrichter nun den Gang zu ihrem Finanzminister antreten können – und dort Millardenhilfen aus den Rettungspaketen auf sie warten.

Baustelle in Deutschland: Exportmärkte stehen am Rande der Rezession
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DPA

Baustelle in Deutschland: Exportmärkte stehen am Rande der Rezession

Leider ist dies alles kein Grund, Entwarnung für die Weltwirtschaft zu geben.

Zum Autor

Sebastian Dullien, Jahrgang 1975, ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin und Senior Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations. Er beschäftigt sich vor allem mit der Euro-Krise.
Es wird immer deutlicher, dass die Finanzturbulenzen der Konjunktur weltweit einen schweren Schlag versetzt haben. In den Industriestaaten befinden sich die Auftragseingänge im freien Fall. Weil die Banken weltweit versuchen, ihre Risiken zu begrenzen, fehlt in vielen Ländern Kredit für Investitionen oder Handel. In einer Reihe von Erhebungen zeigten sich die amerikanischen Verbraucher, lange Triebkraft der Weltwirtschaft, so skeptisch wie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr. Die USA drohen als globaler Konjunkturmotor auszufallen.

Das Dramatische daran: Es steht niemand bereit, um die Schwäche der US-Ökonomie auszugleichen. Die Weltwirtschaft steht damit vor gigantischen Herausforderungen. Denn diese Krise hat eine andere Qualität als die Abschwünge der vergangenen Jahre. Sie trifft die komplette Globalökonomie.

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02.11.2008 von M. Michaelis: ...

Tatsache ist dass die Prognosen bezüglich der Reichweite von Erdöl sehr unzuverlässig waren und sind. mehr...

01.11.2008 von ichbinesselbst: Öl

So so, Erdöl gibt es noch in 100 Jahren? Dream a little dream, baby! mehr...

31.10.2008 von burninghands: Schon wieder die verdammte Ente...

hmmm... Wirtschafts-Nobel Joe Stiglitz grade auf CNBC... "...wir brauchen eine Welt(reserve)waehrung..." Die wuerde zwar im Moment nur zwischen den Nationalbanken gehandelt, however... sieht aus wie die verdammte [...] mehr...

31.10.2008 von CaptainSubtext: !

Klingt logisch. *Rolleyes* mehr...

31.10.2008 von mbberlin: ...

Aha, lediglich Naturgesetze und -phänomene also. Und wie bei den Schlümpfen am Schluss natürlich ein Happy End. Träumen Sie schön weiter. mehr...

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