Hilfspakete, Verstaatlichungen, Konjunkturprogramme - der Staat greift durch und stärkt seine Position im Wirtschaftssystem. Aber es kommt zu einer massiven Verschuldung des Staates, ausgeglichene Haushalte rücken in Ferne. Die Steuerbelastung steigt enorm, aus der Bankenkrise entwickelt sich eine Staatskrise. "Staatliche Geldspritzen und Konjunkturprogramme, um das kränkelnde System am Leben zu erhalten, können eine Rezession nicht verhindern und führen zum Ausverkauf gesellschaftlichen Wohlstands."
Doch während die Steuerzahler die Lasten tragen, ändert sich in den Bank-Chefetagen wenig: Die Vorstände kassieren weiterhin kräftig, das Spekulieren an den Märkten geht weiter. Verluste werden sozialisiert, Gewinne privatisiert. "Die US-Regierung rettet die Wall Street, vergisst aber die Bronx", beschreibt das Zukunftsinstitut dieses Szenario. "Beim Versuch, Europa zu stabilisieren, geraten die Krisenherde Afrikas aus dem Blick."
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