Hamburg - Es ist ein Hilferuf: "Eine Bürgschaft würde für Opel einen Schutzschirm bilden sowie Zugang zum Kreditmarkt eröffnen, der das Unternehmen absichert, falls sich die Situation des Mutterkonzerns GM weiter verschlechtern sollte", schreiben der Opel-Chef Hans Demant und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Klaus Franz in ganzseitigen Anzeigen, die am Donnerstag in überregionalen Tageszeitungen erschienen. Opel werde dadurch nicht subventioniert und es würden keine Steuergelder fließen, ist dort zu lesen.
Zugleich verweist das Unternehmen auf zehntausende Arbeitsplätze, die direkt bei Opel und den Zulieferern und Verkaufsstützpunkten gesichert werden könnten.
Bund und Länder erwägen eine Absicherung von Opel, falls der Mutterkonzern General Motors (GM) in den USA Pleite gehen sollte. Wegen der drohenden Zahlungsunfähigkeit des US-Mutterkonzerns General Motors hatte der Rüsselsheimer Traditionsbetrieb Opel als erster deutscher Autobauer einen Hilferuf an die Politik gerichtet.
Das Unternehmen bittet den Bund und die Länder mit Opel-Werken um eine Bürgschaft, die angeblich rund eine Milliarde Euro betragen soll. So soll der Fortbestand von Opel gesichert werden, auch wenn GM wegen der Absatzkrise in den USA in existentielle Schwierigkeiten gerät.
cvk/dpa
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