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Kriselnde US-Autobauer Schweden lässt GM und Ford abblitzen

4. Teil: Chrysler steht vor dem Ausverkauf

Der ehemals zum Daimler-Konzern gehörende Autobauer Chrysler braucht dringend eine Finanzspritze: Ohne staatliche Hilfe droht das Unternehmen, das inzwischen mehrheitlich dem Finanzinvestor Cerberus gehört, im ersten Quartal 2009 in die Insolvenz zu rutschen.

  • Der Konzern hat einen Überbrückungskredit von sieben Milliarden Dollar beantragt, der noch vor Jahresende benötigt wird. Bereits zugesagt sind sechs Milliarden Dollar aus einem Förderprogramm des Energieministeriums für spritsparende Fahrzeuge.
  • Im ersten Quartal wird mit Ausgaben von 11,6 Milliarden Dollar gerechnet, davon acht Milliarden an Zulieferer.
  • Zuschüsse zur Altersvorsorge werden ausgesetzt, und die Beschäftigten müssen höhere Beiträge für ihre Krankenversicherung bezahlen.
  • Chrysler-Chef Bob Nardelli bezieht bereits ein Jahresgehalt von nur einem symbolischen Dollar und bekommt auch keine betrieblichen Leistungen für die Gesundheits- oder Altersvorsorge.
  • 2010 will der Konzern sein erstes Elektrofahrzeug produzieren und die Modellpalette bis 2013 ausweiten. Bis dahin sollen mehr als 500.000 Elektrofahrzeuge vom Band laufen.
  • Ziel ist es, im Jahr 2012 mit der Rückzahlung der Darlehen zu beginnen.

ssu/AFP/AP/Reuters

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