Berlin - Immer wieder hieß es in den vergangenen Wochen, seriöse Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung im kommenden Jahr seien kaum zu erstellen. Zu wenig wisse man über den genauen Ablauf von Finanzkrisen, führte etwa Klaus Zimmermann aus, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) – um dann vorzuschlagen, doch am besten ganz auf Prognosen zu verzichten.
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Selbst neue Währungs- und Schuldenkrisen sind nicht auszuschließen. Weltweit werden die Zentralbanken zudem mit einer neuen heimtückischen Gefahr konfrontiert sein: der Deflation. Fallenden Rohstoffpreisen werden fallende Preise für Industrieprodukte folgen. Die Schuldenlast von Unternehmen und Staaten droht zu steigen, Zahlungsunfähigkeit von Firmen und Regierungen und weitere Bankenzusammenbrüche könnten folgen.
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