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18.01.2009
 

Carlos Slim

Mexikanischer Milliardär bietet "New York Times" Hilfe an

Finanzspritze für die "New York Times": Einem Zeitungsbericht zufolge will der mexikanische Milliardär Carlos Slim dem angeschlagenen Verlag beispringen. Es soll sich um eine Investition von mehreren hundert Millionen Dollar handeln.

New York - Wie das "Wall Street Journal" am Samstag (Ortszeit) auf seiner Internet-Seite berichtete, könnte der Milliardär einige hundert Millionen Dollar in das Verlagshaus investieren. Slim werde vermutlich stimmrechtlose Vorzugsaktien des Zeitungskonzerns kaufen, um den Einfluss der Familie Sulzberger zu sichern, die das traditionsreiche Blatt seit mehr als einem Jahrhundert leitet, berichtete die Zeitung.

Slim hatte sich bereits im September mit einem Anteil von 6,4 Prozent bei dem Zeitungskonzern eingekauft, der stark unter der gegenwärtigen Wirtschaftskrise leidet.

Um Schulden abzubauen, senkte das Medienunternehmen seine Dividende im November um drei Viertel. In dem renommierten Verlag erscheinen neben dem "Boston Globe" auch mehrere kleine Blätter. Slim zählt mit einem geschätzten Vermögen von mehr als 50 Milliarden Dollar zu den reichsten Männern der Welt.

jdl/AFP

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