Hamburg - Es sind rabenschwarze Zahlen, die das Statistische Bundesamt an diesem Freitag bekanntgegeben hat: Das Bruttoinlandsprodukt ist von Oktober bis Dezember unerwartet deutlich gesunken, um 2,1 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal. Deutschland steckt damit in der schwersten Rezession seit 1949.
Bauarbeiter in Berlin: Wende im Sommer?
Unter den führenden Ökonomen der Republik sorgen die neuen Krisenziffern für Unbehagen - und für Uneinigkeit. Eher positiv deutet der oberste Wirtschaftsweise Bert Rürup die Krise, er hält einen Aufschwung schon ab Sommer 2009 für möglich. Auch RWI-Chef Christoph Schmidt sieht die Talsohle des Abschwungs bereits erreicht.
Ifo-Chef Hans-Werner Sinn prognostiziert dagegen eine Dauerkrise - mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit. Und IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hält alle Hiobsbotschaften, die bislang über die Welt hereingebrochen sind, für Vorgeplänkel.
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