Düsseldorf - Die Wirtschaftskrise macht auch den Freiberuflern in Deutschland stark zu schaffen. "Bei den rund eine Million Ärzten, Architekten, Anwälten oder Steuerberatern mit ihren 2,9 Millionen Beschäftigten sind mittelfristig rund 400.000 Arbeitsplätze bedroht", sagte Arno Metzler, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Freien Berufe (BFB), dem "Handelsblatt". Seines Wissens habe es in den vergangenen Jahrzehnten keine so schwierige wirtschaftliche Lage für die Selbständigen gegeben.
Freiberufler Arzt: "Harte Zeiten durch sinkende Kassenbeiträge"
Der BFB kündigte an, bei der Veranstaltung zum 60-jährigen Bestehen des Verbandes kommenden Mittwoch an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zu appellieren, nicht nur über Hilfen für Opel und andere große Industrieunternehmen nachzudenken. "Die Politik muss auch den kleinen Freiberuflern bei Betriebsmittelkrediten helfen, um die eigene Liquidität zu sichern und sich auch gegen Risiken wie etwa Insolvenzen von Dritten zu sichern", forderte Metzler.
kaz/AFP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH