Luxemburg - Die Schweiz, Österreich und Luxemburg verteidigen ihr Bankgeheimnis. Der Schutz von Bankdaten sei "weder Ursache noch Lösung der internationalen Finanzkrise", sagte der luxemburgische Finanzminister Luc Frieden bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen aus Wien und Bern am Sonntagabend in Luxemburg. "Unsere drei Länder sind keine Steuerparadiese oder Steueroasen", betonte er.
Minister Merz, Frieden, Pröll (von links): "Einseitige Maßnahmen" der EU
"Einzelne Mitgliedstaaten" der EU sollten davon absehen, "einseitige Maßnahmen" zu ergreifen, verlangte Frieden. "Wir glauben, es ist inakzeptabel, dass wir keine Möglichkeit hatten, mit unseren Freunden aus Europa und Amerika zu debattieren", sagte der Luxemburger. Das sei nicht die feine Art des Umgangs. Luxemburg wünsche eine Diskussion mit seinen Nachbarn. "Die EU muss ihre Rolle voll und ganz wahrnehmen", betonte er. Alle drei Länder hielten am Bankgeheimnis fest, weil es die Privatsphäre ehrlicher Bürger schütze.
Der Schweizer Bundespräsident Merz betonte ähnlich wie seine Kollegen: "Die Schweiz gewährt dem Ausland auch Rechtshilfe bei Steuerbetrug." Die drei Länder seien keine Steueroasen im Sinne der OECD-Maßstäbe, weil alle drei eine Besteuerung vorsähen, sagte Frieden. Sie hielten sich zudem an internationale Standards gegen Geldwäsche, gegen die Finanzierung des Terrorismus und gegen Steuerbetrug. Ein automatisierter Informationsaustausch wäre jedoch "das Ende des Bankgeheimnisses", warnte Pröll.
Die europäischen Mitglieder der G-20-Gruppe hatten sich im Februar in bisher kaum gekannter Deutlichkeit gegen Staaten ausgesprochen, die beim Kampf gegen Steuerbetrug und Steuerhinterziehung nicht kooperieren. In Deutschland arbeitet die Regierung an einem Gesetz zur Bekämpfung von grenzüberschreitender Steuerhinterziehung. Es zielt auf Steueroasen, die sich nicht an die von der OECD festgelegten Kriterien für Steuertransparenz und Zusammenarbeit halten.
kaz/dpa-AFX/Reuters
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ach was, fast jeder kann Steuern minimieren, auch mit ganz normalem Einkommen, ganz legal, und fast auf NULL reduzieren. Da muss man nicht Milliardär sein. Ein Steuerberater ist dabei nicht unbedingt hilfreich. Einfach mal [...] mehr...
So lange Steuergelder derart verschwendet werden wie das selbst für die Blindesten offensichtlich ist, ist es mMn legitim und notwendig, dass es Steueroasen gibt. Hand aufs Herz: Wer sich gegen Steueroasen ausspricht arbeitet [...] mehr...
[QUOTE=stein-berg;4816384Deutschland könnte in der Tat ein "Steuerparadies" werden, zum Vorteil Deutschlands, aber das wird beamteten Hirnen - leider - nicht zu vermitteln sein.[/QUOTE] Solange die beamteten Hirne [...] mehr...
Das Beste wäre, die ganze Erde zur Steueroase auszubauen, damit Menschen endlich wieder selbstbestimmt und frei über ihr Geld und ihr Leben gestalterisch verfügen können! mehr...
*Jede* individuell unvorteilhafte Steuergesetzgebung läßt sich ganz legal aushebeln. Solange das deutsche System nicht bereinigt wird, wird sich daran nichts ändern. D könnte in der Tat ein "Steuerparadies" [...] mehr...
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