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Infrastruktur Westen investiert eine Milliarde Dollar in Afrika

Geld für Afrika: Westliche Industrieländer und internationale Geldgeber haben sich auf eine milliardenschwere Hilfe für süd- und zentralafrikanische Staaten geeinigt. Die Mittel sollen in Infrastruktur-Projekte fließen. Die Uno fordert deutlich höhere Zahlungen.

Lusaka - Afrikanische Regierungsvertreter und Entwicklungshelfer hätten am Montag auf einer Investoren-Konferenz in der sambischen Hauptstadt Lusaka über die Finanzierung neuer und besserer Transportwege zwischen acht afrikanischen Staaten beraten, hieß es in britischen Regierungskreisen. Instandsetzung und Neubau von 600 Kilometern Bahnschienen und einem Straßennetz, dessen Länge der Entfernung zwischen Peking und Paris entspricht, soll den Handel in der von Armut geprägten Region ankurbeln.

Zu den Geldgebern gehören öffentliche und private Institutionen, darunter die Weltbank, die Ostafrikanische Gemeinschaft, die Südafrikanische Entwicklungsgemeinschaft (SADC) und der Gemeinsame Markt für das Östliche und Südliche Afrika. Außerdem kündigte die britische Regierung an, weitere 149 Millionen Dollar in das Projekt zu investieren, um die Folgen der Finanzkrise zu entschärfen.

Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte nach dem Gipfel-Treffen der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer (G20) vergangene Woche gefordert, dass mindestens 300 Milliarden Dollar in die wirtschaftliche Entwicklung der ärmsten Länder fließen sollten.

US-Präsident Barack Obama hatte bei dem Gipfeltreffen in London versprochen, dass 448 Millionen Dollar in Soforthilfe für Hungernde in armen Ländern sowie zusätzlich eine Milliarde Dollar in die globale Lebensmittelsicherheit durch technische Unterstützung bei Landwirtschafts- und Entwicklungsprojekten investiert werden sollen.

kaz/Reuters/ddp

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