Frankfurter Banken-Skyline: Neue Verkehrsregeln für die Finanzsysteme
Ohne weitreichende Reformen ist die Gefahr sehr groß, dass es nach Bewältigung der aktuellen Krise und im unbegrenzten Vertrauen auf staatliche Rettungsschirme ganz schnell wieder zu einem Rückfall ins hemmungslose Zocken kommt.
Doch was ist eigentlich möglich, um die Märkte besser zu regulieren? Das größte Hindernis für umfassende Lösungen sind die nach wie vor hohen nationalen Interessen. Diese machen den eigentlich naheliegenden Schritt, für ein global vernetztes Finanzsystem eine internationale Bankenaufsicht zu etablieren, unmöglich.
Auch die weniger ambitionierte Lösung einer integrierten europaweiten Bankenaufsicht erscheint vor diesem Hintergrund wenig realistisch, obwohl die großen Probleme des irischen Bankensystems und die damit verbundenen Spannungen innerhalb der Europäischen Währungsunion immer deutlicher erkennen lassen, dass eine einheitliche Währung mit national zersplitterten Bankaufsichtsbehörden auf Dauer keine Zukunft haben wird.
Gleichwohl hat die Krise in vielen Ländern eine deutlich erkennbare Bereitschaft zu grundlegenden Verbesserungen bei der Bankenregulierung geschaffen. Sie werden vor allem im Rahmen des Financial Stability Forum diskutiert, einer internationalen Institution, in der elf Industrieländer und wichtige internationale Institutionen vertreten sind.
Jetzt also gilt es zu handeln!
Die internationalen Finanzsysteme brauchen vor allem drei grundlegende neue Verkehrsregeln:
SPIEGEL ONLINE dokumentiert Bofingers Drei-Punkte-Plan:
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Hurra, Sie meinen damit also jede GmbH mit 25.000 Eigenkapital veröffentlicht ihr Geschäftsmodell wenn sie mehr als 2.500 EUR im Jahr Gewinn erzielt. Ich wusste es doch schon immer. Lassen wir die Foristen von SPON ran, dann [...] mehr...
Der Mann hat Recht und tritt eigentlich offene Türen ein. Was er sagt, hat der amerikanische Finanzminister schon vor einigen Tagen vorgebracht. Womit sich die Herren allerdings schwer tun, ist die Zockerei mit all den Wetten [...] mehr...
Kleine Idee: Öffentliches Erfolgs-Management Erwirtschaftet ein Unternehmen mehr als 10% seines EK Gewinn innerhalb eines bestimmenten Zeitraums, muss es Rechenschaft ablegen. Das erscheint auf den ersten Blick blöd: [...] mehr...
Respekt, das ist eines der ersten Male, dass ich in einem Mainstream-Medium mir fundiert erscheinende Vorschläge höre, die nicht den Ellenbogen-Neoliberalismus der 90er nachschnattern bzw. nicht gleich den totalen Wechsel fordern. [...] mehr...
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