Hamburg - Die rund 2700 Beschäftigten der Wadan-Werften bangen um ihren Arbeitsplatz. Das Unternehmen meldete am Freitag Insolvenz an, wie der Leiter des Amtsgerichts Schwerin, Peter Winterstein, der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.
Arbeiter der Wadan-Werften: Rund 2700 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
Wadan-Sprecher Matthias Trott hatte kurz vor Bekanntwerden des Insolvenzantrags noch gesagt, dass es "sehr eng ist", aber noch an einer möglichen Lösung gearbeitet werde. "Eine Insolvenzverschleppung wird die Geschäftsführung jedoch nicht zulassen", betonte er.
Auch SPD-Chef Franz Müntefering hatte sich zu Wochenbeginn bei einem Besuch optimistisch zum weiteren Bestehen der angeschlagenen Wadan-Werften geäußert. Die Nöte der Schiffbauer im Nordosten würden sehr ernst genommen und er hoffe, dass trotz der schwierigen Situation das Unternehmen weiter vorankomme.
Auch die Wadan-Geschäftsführung hatte sich jüngst zuversichtlich gezeigt und auf die seit langem von Russland in Aussicht gestellten Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro für Spezialschiffe und Offshoreanlagen gesetzt - offenbar vergeblich.
kaz/dpa/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH