Mittwoch, 10. Februar 2010

Wirtschaft



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10.06.2009
 

Zukunftsforschung

Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt

Von Esther Wiemann

2. Teil: Vom Mitarbeiter zum Selbstunternehmer

In keinem anderen gesellschaftlichen Feld werden die Zäsuren aus der Wirtschaftskrise solch tiefe Einschnitte hinterlassen wie in der Arbeitswelt, heißt es in der Studie.

Da durch die konjunkturelle Schieflage viele Teile der Wirtschaft komplett umgekrempelt werden, ergeben sich völlig neue Bedürfnisse: Starre Hierarchien, behäbige Kommunikationsstrukturen und lineare Unternehmensabläufe passen immer weniger zur schnell drehenden digitalen Wirtschaftswelt des 21. Jahrhunderts. Selbständigkeit, freiberuflicher Projektarbeit, temporäre Arbeitslosigkeit oder Multijobbing werden die neue Arbeitswelt kennzeichnen.

Der Wunsch nach einer sinnvollen beruflichen Tätigkeit und Selbstverwirklichung im Job werden in der Ökonomie von morgen zur entscheidenden Produktivitätskraft für zukunftsfähige Unternehmen. Diese müssen zu lernenden Organisationen werden und sich wandelbar zeigen, wenn sie zukunftsfähig sein wollen, glauben die Wissenschaftler.

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