Wirtschaft


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10.06.2009
 

Zukunftsforschung

Wie sich die Welt durch die Finanzkrise wandelt

Von Esther Wiemann

5. Teil: Ikea zieht in die Stadt

Die dominanten Leitbranchen der letzten Jahre, vom Handel über Automobilsektor bis zu Banken, Pharma und Massenmedien, müssen sich nach Ansicht der Zukunftsforscher neu orientieren. Die Einteilung der Branchen erfolgt künftig nicht mehr in Anlehnung an die anbietenden Industrien, sondern an die Wünsche und Sehnsüchte der Konsumenten.

Diese suchen schon längst nicht mehr nach Produkten, sondern nach umfassenden Lösungen, die ihnen ein Stück der Alltagsarbeit abnehmen. Es sind vor allem netzwerkartige und Dienstleistungsmärkte, die in der Wirtschaft von morgen bedeutsam werden und neue Anforderungen an Industrie und Handel stellen. Der soziodemografische Wandel und die Arbeitsbedingungen in der globalen Gesellschaft zwingen zu neuen Beziehungskonzepten, glauben die Wissenschaftler. Care Providing als neuer Unterstützungsmarkt avanciert dabei zu einem Zukunftsmarkt, der Gesundheits-, Pflege-, Wohlfühl-, Erziehungs- und Instandsetzungsdienstleistungen bündelt, heißt es in der Untersuchung.

In den Städten werden viele Zonen künftig, nur mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen sein. Die grüne Wiese wird schon in einigen Jahren keine wirkliche Einkaufsalternative mehr sein, weil es umweltverträglicher ist, in der Innenstadt einzukaufen. Und selbst das Möbelhaus Ikea, dessen Abholprinzip die grüne Wiese voraussetzt, verlagert seinen Schwerpunkt in die urbanen Zonen, glauben die Forscher.

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insgesamt 57 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
11.06.2009 von la borsa: Offensive Strukturpolitik

*Klar. Guttemberg müßte man zum Jagen tragen.* Nur, die artigen Bemerkungen der Partei Die Linke oder der SPD zum Thema "Arbeit für alle" bzw. adäquater Branchemix setzt eine sog. aktive Wirtschaftspolitik voraus [...] mehr...

11.06.2009 von mbberlin: ...

Das einzige, was Guttenberg zustande bekommen will, aber hoffentlich nicht wird, ist eine deutlich höhere Sockelarbeitslosigkeit. Aber ohne jegliches Grundeinkommen, sondern mit dem Zwang, jeden Job zu jedem Lohn annehmen zu [...] mehr...

11.06.2009 von la borsa: Die Einkommensverteilung ist normal

Grundeinkommen sind dann gerechtfertigt, wenn Innovation und Rationalisierung etwa die Hälfte der Bürger im erwerbsfähigen Alter ( in der BRD = 40 Mio. Menschen )arbeitslos gemacht hat (Stichwort Sockelarbeitslosigkeit). Dieser [...] mehr...

10.06.2009 von eusidee: Grundeinkommen

Sollte ich es überlesen haben, oder ist es richtig, dass die Zukunftsforscher einen der wichtigsten gesellschaftlichen Innovationen, nämlich das bedingungslose Grundeinkommen nicht erwähnen? Mit dem Politikerwahn Vollbeschäftigung [...] mehr...

10.06.2009 von sprit: Manchmal läuft LOHAS ganz anders!

Chilenischer Machtkampf: Ende eines Auswanderer-Traums Wie ein ökologisches LOHAS Tourismus-Projekt an regionalen Potentaten scheitert. Auswandern – das ist für viele Deutsche ein Wunschtraum. Südamerika ist dabei in den [...] mehr...

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