Hamburg - Die Kunden zeigen Solidarität mit der Arcandor-Tochter Karstadt: Eifrig tragen sie sich in Solidaritätslisten ein, die in den Kaufhäusern ausliegen. Beim Bezahlen erkundigen sich manche nach der Stimmung bei den Verkäufern. Bürgermeister der Städte, in denen Karstadt-Kaufhäuser stehen, fordern, dass die Filialen als Kundenmagneten für die Innenstädte erhalten werden sollten.
Doch alle Sympathiebekundungen haben nicht geholfen: Der angeschlagene Handels- und Touristikkonzern Arcandor meldet Insolvenz an und verzichtet auf einen neuerlichen Antrag auf staatliche Hilfe.
Die Bundesregierung hat eine Rettungsbeihilfe über 437 Millionen Euro abgelehnt und für staatliche Unterstützung weitere Zugeständnisse von Banken, Vermietern und Eigentümern zur Bedingung gemacht. Doch Arcandor verzichtet darauf, nachzubessern.
Die Insolvenz hat auch Folgen für die Verbraucher. SPIEGEL ONLINE gibt einen Überblick:
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