Die gut eine Million Kunden der KarstadtQuelle-Bank müssen sich keine Sorgen um den Einsatz ihrer Kreditkarte oder gar um ihr Guthaben machen, sagt Andrea Hoffmann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Der Finanzdienstleister gehört offiziell seit gut neun Wochen nicht mehr zu Arcandor: Seit dem 1. April ist die Bank ein Tochterunternehmen der Valovis Bank in Essen (ehemals Karstadt Hypothekenbank AG), sagt Vorstand Robert Gogarten. Der Manager versichert, kein Kunde sei von einem möglichen Konkurs Arcandors betroffen - es gebe "keine kapitalmäßige Verflechtungen". Arcandor und die Valovis Bank seien rechtlich eigenständige Unternehmen.
Die KarstadtQuelle Bank mit Hauptsitz in Neu-Isenburg bei Frankfurt ist einer der größten Herausgeber von MasterCard-Kreditkarten. Außerdem bietet sie festverzinsliche Produkte wie Tagesgeldkonten oder Sparbriefe an. Ein zusätzliches Standbein ist die Vergabe von Konsumentenkrediten. Zum Angebot gehört zudem die Vermittlung von Bausparverträgen und Policen der KarstadtQuelle-Versicherungen.
kaz/AP
Auf anderen Social Networks posten:
HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:
| alles aus der Rubrik Wirtschaft | Twitter | RSS |
| alles zum Thema Karstadt | RSS |
© SPIEGEL ONLINE 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH