London - Die Chancen des Finanzinvestors sind deutlich gestiegen. GM
habe die Verhandlungen mit Ripplewood intensiviert, berichtet die "Financial Times" ("FT") unter Berufung auf einen Insider. Schon in den kommenden Tagen könnte ein sogenanntes Memorandum of Understanding, also eine Vorvereinbarung, unterzeichnet werden.
Bisher hat GM eine solche Vereinbarung nur mit dem österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna
geschlossen. Dieser kam vor rund einem Monat in die engste Auswahl für einen Opel-Verkauf. Vorausgegangen waren zähe Verhandlungen mit der Bundesregierung und General Motors.
Ripplewood und der italienische Autobauer Fiat
, die ursprünglich an den Gesprächen beteiligt waren, fielen damals aus dem Verkaufsprozess raus. Der deutschen Regierung hatten die Angebote der Bieter nicht zugesagt. So war Ripplewood gegen Magna vor allem unterlegen, weil das Konzept des Investors einen verhältnismäßig hohen Stellenabbau bei Opel in Deutschland vorsah.
Laut "FT" nimmt Ripplewood inzwischen allerdings in seinem Angebot mehr Rücksicht auf die Wünsche der Bundesregierung. Details nennt die Zeitung nicht.
General Motors "würde es sehr gern sehen, wenn wir zwei sehr solide, definitive Vereinbarungen vorliegen hätten, aus denen wir auswählen könnten", zitiert die "FT" die verhandlungsnahe Quelle. Auch Fiat hat in der vergangenen Woche erneut Interesse an Opel bekundet.
yes/AFP
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