Wirtschaft



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06.07.2009
 

Baubranche in der Krise

Wohnungsbau stürzt auf historischen Tiefstand

Auftragseinbruch, Jobabbau und keine Hoffnung auf Besserung: Die deutschen Baufirmen fürchten einen weiteren Einbruch ihrer Aufträge. Dabei wird schon jetzt so wenig gebaut wie noch nie.

Berlin - Die Bauwirtschaft wird besonders hart von der Rezession getroffen. In der Branche wurden im vergangenen Jahr so wenige Wohnungen fertiggestellt wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Insgesamt wurden knapp 176.000 Wohnungen errichtet oder ausgebaut. Das waren 16,5 Prozent weniger als 2007, berichtet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Seit 1995, als mit 603.000 Wohneinheiten ein Höchststand erreicht wurde, ist die Zahl damit um mehr als 70 Prozent gefallen.

Bauarbeiten in Stuttgart: Triste Aussichten für die Baubranche
DPA

Bauarbeiten in Stuttgart: Triste Aussichten für die Baubranche

Trotz milliardenschwerer Konjunkturhilfen hat sich die Lage der Branche deutlich verschärft. Die Firmen verbuchten die stärksten Geschäftsrückgänge seit vier Monaten und blicken zudem wieder pessimistischer auf die kommenden zwölf Monate, wie aus einer Markit-Umfrage unter etwa 200 Unternehmen hervorgeht, die am Montag veröffentlicht wurde. "Die Baufirmen fürchten, dass sich die geringe Ausschreibungstätigkeit sowie die Zurückhaltung der Auftraggeber bei der Projektvergabe negativ auf ihre Geschäfte auswirken könnte", heißt es in der Auswertung der Umfrage.

Der Einkaufsmanagerindex von Markit sank auf 41,0 Punkte von 44,8 Zählern im Mai und entfernte sich damit weiter von der Wachstumsmarke von 50 Punkten. Das Barometer signalisierte damit den 16. Monat in Folge Geschäftseinbußen. Deutlich nach unten ging es dabei im gewerblichen Bau und im Wohnungsbau, während die Tiefbauunternehmer nur leichte Geschäftseinbußen in Kauf nehmen mussten.

Die Firmen litten unter der rückläufigen Nachfrage, die zu einem verschärften Wettbewerb bei Ausschreibungen führte. Das entsprechende Barometer für den Auftragseingang fiel auf ein Vier-Monats-Tief. Die Krise dauert nunmehr seit März 2008 an.

Als Reaktion darauf strichen die Bauunternehmen den 15. Monat in Folge Arbeitsplätze. Im Juni gingen so viele Arbeitsplätze verloren wie seit Februar nicht mehr. Entlastung erhielten die Firmen dagegen bei den Kosten: Die Einkaufspreise sanken zum achten Mal in Folge - das ist der längste durchgehende Zeitraum sinkender Kosten seit Umfragebeginn vor knapp zehn Jahren.

beb/Reuters/dpa

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09.12.2009 von rafkuß: Falsch: Die dumpfe Masse WILL sich sicher fühlen...

...übrigens wie Essen und Ausscheiden ein sehr menschliches Grundbedürfnis und wählt sich eine Schwarzgelbkoalition. Aber auch Kälber fühlen sich einen Tag vor der Fahrt zum Schlachthof ja noch warm und sicher geborgen an der [...] mehr...

09.12.2009 von Maya2003:

Die Herren Professoren müssen eben ihre Existenz rechtfertigen. Daß es sich um moderne Auguren handelt ist bekannt - ernst nehmen sollte man daher die "Weisen" und andere Sinn-sucher eher weniger. Würfeln ist [...] mehr...

09.12.2009 von Sapientia: Noch längst nicht!

Denn das würde ein Umdenken voraussetzen. Die Krise ist doch unzweifelhaft dadurch entstanden, dass die falschen/unverantwortlichen Personen den Hals nicht voll bekommen konnten. Hiervon würden noch welche anschliessend [...] mehr...

09.12.2009 von lupenrein:

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09.12.2009 von Celestine:

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