Von Susanne Amann
Wer immer sich in den vergangenen Wochen und Monaten zu Porsche und VW äußerte - Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger war es meistens nicht. Auffallend teilnahmslos wirkte der bekennende Porsche-Fan angesichts der Aufgabe, eines der schillerndsten Unternehmen in seinem Land zu unterstützen. Und das, obwohl der Schwabe mit Porsche einen der einträglichsten Steuerzahler verlieren könnte - ausgerechnet an das Land des ungeliebten Parteifreundes Wulff.
In dem Ringen um die künftige Machtverteilung wird klar: In puncto Wirtschaftspolitik zieht Oettinger klar den Kürzeren - fast hilflos klang es, als er "Mehr Respekt für Porsche" anmahnte. Sollte sich VW letztlich durchsetzen, dürfte Oettingers Einfluss weiter schwinden - denn dann regieren auch in Stuttgart die Männer aus Wolfsburg.
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