Washington - Das berühmt-berüchtigte Watergate-Hotel in Washington gehört jetzt einer Tochter der Deutschen Postbank
. PB Capital ist am Dienstag der einzige Bieter gewesen und hat das Gebäude am Potomac-Fluss für das Startgebot von 25 Millionen Dollar (17,6 Millionen Euro) übernommen.
Das Unternehmen wolle das Haus, das seit längerem leersteht, nun weiterverkaufen, sagte ein Anwalt von PB Capital.
"Watergate" wurde in den siebziger Jahren zum Inbegriff für schmutzige politische Machenschaften. Im US-Präsidentschaftswahlkampf 1972 waren mehrere Männer bei einem Einbruch in das Büro des Demokratischen Parteivorstands im Watergate-Komplex erwischt worden. Sie wollten dort Wanzen installieren.
Enge Mitarbeiter des republikanischen Präsidenten Richard Nixon wurden mit dem Einbruch in Verbindung gebracht. Nixon versuchte zunächst, den Fall zu vertuschen, trat dann aber im Zuge des Skandals am 9. August 1974 zurück.
hut/dpa
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