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Michael Jacksons Erbe Investorenstreit um die Beatles-Hits

2. Teil: Warum Yoko Ono und McCartney den Katalog nicht kauften

Dies ist nur das jüngste Kapitel in der endlosen Odyssee des Beatles-Erbes. Ursprünglich lagen die Titelrechte bei der Firma Northern Songs, 1963 von den Beatles mit Manager Brian Epstein und Musikverleger Dick James gegründet. Nach einigen Turbulenzen fielen die Rechte 1969 an den britischen TV-Sender ATV.

McCartney und Lennons Witwe Yoko Ono versuchten 1981, den Katalog zurückzukaufen. ATV verlangte angeblich 20 Millionen Dollar. Das hielt Ono aber für zu hoch, und McCartney wollte sich diese Summe damals alleine nicht antun.

Die ATV-Sendelizenz endete 1982, das Musikgeschäft schnappte sich 1985 der australische Geschäftsmann Robert Holmes à Court, der es aber schnell wieder gewinnbringend abstoßen wollte. Michael Jacksons Anwalt John Branca fragte zunächst bei McCartney nach, ob der noch Interesse habe. Als der erneut abwinkte, schlug Jackson zu. Ironie der Geschichte: Branca ist heute einer der Nachlassverwalter Jacksons.

Mehr als zehn Jahre nach dem ATV-Coup, als die ersten Missbrauchsvorwürfe gegen Jackson bekanntwurden und ihn in finanzielle Bedrängnis brachten, trat er ATV zur Hälfte an Sony ab. 2006, ein Jahr nach dem Sensationsprozess, war Jackson erneut fast bankrott und verlor seinen Anteil an Sony/ATV beinahe ganz, handelte aber dann einen neuen Deal aus, der Sony größeren Einfluss und eine Option auf die Hälfte seiner Beteiligung gab.

Jackson hatte seither zwar nicht mehr mit dem ATV-Tagesgeschäft zu tun, zeigte sich aber weiter "unheimlich stolz" auf diesen Besitz. Es ist denn auch heute der wertvollste Bestandteil seiner extrem verworrenen Hinterlassenschaft.

Riesenwirbel um die letzten Jackson-Comeback-Videos

Was damit nun geschieht, darüber wahren alle Beteiligten strengstes Stillschweigen. Das Musikmagazin "Rolling Stone" berichtete, Sony habe nach Jacksons Tod ein vertragliches Vorkaufsrecht. Branca selbst erklärte dagegen, Jacksons Sony/ATV-Hälfte stehe "nicht zum Verkauf". Weitere Details über das Schicksal des musikalischen Jackson-Erbes werden von einem Anhörungstermin am 3. August erwartet.

Wie hoch dieses Erbe gehandelt wird, das zeigt auch der Wirbel um die letzten Videobilder von Jackson während der Proben zu seinen Comeback-Shows. Ein knapp zweiminütiger Clip, gedreht zwei Tage vor Jacksons Tod im Staples Center in Los Angeles, hat auf YouTube bereits Abermillionen Zuschauer gefunden.

Rund 80 weitere Stunden Videomaterial der Proben wurden jetzt von Jacksons Konzertveranstalter AEG meistbietend versteigert. Etliche Studios bewarben sich, darunter Fox, Universal und Paramount/MTV.

Nach US-Medienberichten vom Dienstagabend bekam den Zuschlag aber Sony Pictures, die TV- und Filmtochter des Sony-Konzerns - für 60 Millionen Dollar. 90 Prozent davon würden an die Jacksons gehen, die das Geld wiederum in eine Stiftung stecken wollten. Sony wolle die Videos zu einem Film verarbeiten, der Ende Oktober in die Kinos kommen solle. Auch dieser Deal müsste aber erst noch am 3. August gerichtlich abgesegnet werden.

Ob sich Sir Paul McCartney am Ende auch selbst noch mal an dem Abzockspiel um Jacksons Nachlass beteiligen will, darüber sagte er bei David Letterman nichts. Statt dessen schenkte er den New Yorkern ein Gratiskonzert am Broadway - auf dem Vordach des Ed Sullivan Theaters. Da spielte er unter anderem seine Hits "Get Back" und "Sing the Changes".

Alle Rechte daran lagen bei ihm.

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insgesamt 870 Beiträge
freewheeling 08.07.2009
Ich habe soeben eine streng vertrauliche Mail erhalten die besagt, dass unser MJ nun zu den "Nicht-Toten" gehoert, auch genannt "Zombies". Was das bedeutet muss allen klar sein! Mein Gott, das Video von Heino [...]
Ich habe soeben eine streng vertrauliche Mail erhalten die besagt, dass unser MJ nun zu den "Nicht-Toten" gehoert, auch genannt "Zombies". Was das bedeutet muss allen klar sein! Mein Gott, das Video von Heino als Zombie kommt mir in den Sinn, wenn das noch einer kennt, als ploetzlich dutzende Heino-Zombies mit Klampfe im Gleichschritt ueber den Friedhof marschierten. Was kann man bloss tun um das Unheil fuer die Menschheit abzuwenden??? Ich liebe euch alle!!!!
TommIT 08.07.2009
Der King of Pop ist tot - und in 100 Jahren noch nicht einmal das Es lebe die Lizensrechte, die Erbschaft und die vom Saulus zum Paulus genesene Mama. Die VIEEELLEN Freunde die wie Kakerlaken aus der Ritze kommen. Das [...]
Zitat von sysopDer "King Of Pop" ist tot - Millionen trauern um ihn. Was wird von Michael Jackson in Erinnerung bleiben?
Der King of Pop ist tot - und in 100 Jahren noch nicht einmal das Es lebe die Lizensrechte, die Erbschaft und die vom Saulus zum Paulus genesene Mama. Die VIEEELLEN Freunde die wie Kakerlaken aus der Ritze kommen. Das erinnert mich irgendweie an die Vögel mit längerem Hals und Platte. Es ist rührend dass man mehr Freunde hat wenn man tot ist, als man lebend hatte.
SwissMatthias72 08.07.2009
Von Michael Jackson wird ein Mythos übrig bleiben. Die Erinnerung an einen Menschen, der nie eine Kindheit hatte, der zu schnell ins Showbusiness gestossen wurde; der eigentlich ein einsamer Mensch war, der nur geliebt werden [...]
Von Michael Jackson wird ein Mythos übrig bleiben. Die Erinnerung an einen Menschen, der nie eine Kindheit hatte, der zu schnell ins Showbusiness gestossen wurde; der eigentlich ein einsamer Mensch war, der nur geliebt werden wollte. Er wird den gleichen Platz einnehmen wie Elvis Presley; man wird noch in den nächsten Generationen noch von ihm reden. Und vor allem wird seine Musik die Generationen überdauern.
wowiku 08.07.2009
Hoffentlich nichts. Gibt es nicht wichtigere Themen als diesen Mann ?
Zitat von sysopDer "King Of Pop" ist tot - Millionen trauern um ihn. Was wird von Michael Jackson in Erinnerung bleiben?
Hoffentlich nichts. Gibt es nicht wichtigere Themen als diesen Mann ?
ReinerG 08.07.2009
Außer dem Trara um seinen Tod wohl nichts.
Außer dem Trara um seinen Tod wohl nichts.
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