Von Stefan Schultz
Hamburg - Der deutsche Ökostrom-Sektor entwickelt sich zum Boom-Markt. Verbraucher, die sich für einen solchen Tarif entscheiden, leisten einen Beitrag zum Ausbau erneuerbarer Energien. Sie helfen, den Anteil von Atomstrom und fossilen Energieträgern am Strommix reduzieren.
Zudem sparen Ökostromkunden in vielen Fällen Geld.
Windräder nahe Dessau: Strommarkt im Umbruch
Statt 871 Euro zahlen Ökoverbraucher demnach nur 776 Euro. Im Vergleich mit dem durchschnittlichen örtlichen Grundversorgungstarif von 940 Euro seien Ökostromtarife sogar 164 Euro günstiger.
Entsprechend groß ist die Resonanz: Nach Angaben des Verbraucherportals Toptarif nutzen schon zwei Millionen deutsche Haushalte Ökostrom. Zum Jahreswechsel sollen es bereits 2,5 bis drei Millionen sein.
Auch die Zahl der Öko-Anbieter und -Tarife wachse erheblich, im Sommer 2009 könnten Verbraucher durchschnittlich zwischen 42 Versorgern wählen, berichtet das Verbraucherportal. Allerdings herrsche nicht in allen Regionen gleich viel Wettbewerb - was dazu führt, dass die Preise in der Republik noch deutlich schwanken. Wie stark, zeigt eine grafische Übersicht von Verivox (siehe Bild links).
Auch Toptarif hat in einer Studie 100 regionale Ökostrommärkte untersucht. In vier Kategorien vergab das Verbraucherprotal Noten: Anzahl der Anbieter pro Stadt, Wettbewerbsintensität, Einsparpotential und Ökostrompreise bei den regionalen Versorgungsunternehmen.
Das Ergebnis der Studie, die SPIEGEL ONLINE exklusiv vorab vorliegt, ist eindeutig: Für Verbraucher in den süddeutschen Bundesländern sind die Marktbedingungen im Schnitt am besten. Vorreiter ist Baden-Württemberg - acht Städte aus diesem Bundesland führen das Ranking an. Ökostrom-Spitzenreiter ist Tübingen (Gesamtnote 1,53).
Nürnberg folgt als erste bayerische Stadt auf dem neunten Platz (2,13). Schlusslicht ist die sächsische Landeshauptstadt Dresden mit einer Gesamtnote von 4,53.
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Spannende Frage! Ggenläufige Tendenzen gibt es dennoch: - Elektroautos - Weitere Computerisierung - Weitere elektrische Helferlein mehr...
Ein wichtiger Gesichtpunkt, den Sie in die Diskussion einbringen und der bisher vernachlässigt wurde. Und dann gibt es noch das technologisch und finanziell machbare Einsparpotential von mindestens 30%. Nimmt man dann den [...] mehr...
Ich bezweifle mal, dass wir überhaupt mehr Energie benötigen werden. Irgendwann müssen da ja auch mal Demographiezahlen eine Rolle spielen. mehr...
Ich habe mal die betriebswirtschaftlichen Kosten für Kernkraft und PV zusammengesucht: Also vorweg - noch produziert ein AKW (abhängig von der Betrachtung) billiger Strom als eine PV-Anlage - die Details: *AKW*: _Reine [...] mehr...
Ja, hatte ich überlesen. mehr...
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