Berlin - Im Vergleich zum Jahr 2003 ist die durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Bundesbürger um 1,6 Stunden länger geworden. Damit gehören die deutschen Arbeitnehmer zusammen mit Rumänen, Tschechen und Österreichern zur europäischen Spitzengruppe. Dies geht aus einer neuen EU-Studie zur Entwicklung der Arbeitszeiten im Jahr 2008 hervor, wie die "Welt" berichtet.
Nach Angaben der EU-Behörde zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in Dublin bildet Frankreich demnach mit 38,4 Wochenstunden das Schlusslicht im europäischen Vergleich, Spitzenreiter ist Rumänien mit 41,8 Stunden.
Der Europäische Gewerkschaftsbund kritisierte die Entwicklung scharf. "Das schadet dem Familienleben und beeinträchtigt langfristig möglicherweise auch die Gesundheit", sagte der stellvertretende Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbunds, Reiner Hoffmann, der Zeitung. "Wer in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit neue Beschäftigung schaffen will, muss die Arbeit auf mehr Schultern verteilen anstatt immer weniger Menschen immer länger arbeiten zu lassen."
Es sei zudem bedenklich, dass die tatsächliche Arbeitszeit in Deutschland deutlich höher ausfalle als in den Tarifverträgen vereinbart, sagte Hoffman. So liegt die von den Tarifparteien vereinbarte Wochenarbeitszeit der EU-Statistik zufolge in Deutschland im Durchschnitt aller Branchen bei 37,6 Stunden. Die tatsächliche Wochenarbeitszeit ist aber länger, weil viele Beschäftigte Überstunden machen müssen oder in Betrieben arbeiten, die keine Tarifbindung haben.
mik/AP/Reuters/dpa-AFX
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Danke, das beantwortet meine Frage! mehr...
Jaja, aber wehe er wäre mal allein gelassen in einem Raum mit einem Kind mit vollgesch... Windel. ;-) mehr...
Das ist nicht richtig. Sie verbrauchen jederzeit (außer während der Arbeit) die Arbeitskraft anderer. Beim Essen, beim wohnen, beim benutzen der Straße, beim Arzt usw.. Es gibt da etwas, was nachweisbar tief in uns verankert [...] mehr...
In der Welt in der ich lebe wird Arbeit die keinen Zweck erfüllt aber trotzdem bezahlt werden muss gestrichen, da unproduktiv und Ressourcenverschwendung. mehr...
In unserem Garten wachsen neben den Tomaten im Moment auch neue Schuhe für unseren Sohn, und die T-Shirts für meinen Mann sollten nun auch bald reif sein. Der Samen für die neue Waschmaschine, die wir letztes Jahr eigentlich [...] mehr...
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