Wirtschaft



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01.08.2009
 

Schwindende Umsätze

Discounter stoßen an ihre Wachstumsgrenzen

Die Zeiten des Wachstums scheinen für Aldi, Lidl und Co. in Deutschland vorbei. Nach SPIEGEL-Informationen sind die Umsätze der Discounter laut Marktforschern im ersten Halbjahr 2009 stärker gesunken als bei konventionellen Supermärkten. Von der Krise profitieren offenbar andere.

Hamburg - Ausgerechnet in der Krise, die nach den Erwartungen von Experten vor allem die Geschäfte der Discounter beflügeln sollte, stoßen Aldi, Lidl und Co. offenbar an die Grenzen ihres Wachstums. Während deren Expansion in anderen Ländern noch rasant voranschreitet, scheinen in Deutschland die Zeiten glänzender Zuwachsraten vorbei zu sein.

So sind laut SPIEGEL nach Berechnungen der Marktforschungsgesellschaft GfK, die monatlich die Einkaufsbons von 30.000 Konsumenten auswertet, die Umsätze bei Aldi im ersten Halbjahr 2009 um 4,1 Prozent gesunken. Das Minus war damit noch stärker als der durch Preissenkungen verursachte Schwund.

Auch beim Erzkonkurrenten Lidl läuft das Geschäft nicht wie gewohnt. Laut GfK schrumpften die Umsätze im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent – und damit stärker als bei den traditionellen Supermärkten.

Marktforscher führen den unerwarteten Trend vor allem auf die überraschend stabile Konsumstimmung in Deutschland zurück. Zudem ist die Nachfrage nach Nonfood-Artikeln, die früher für Käuferanstürme sorgten, deutlich zurückgegangen.

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