Washington - Auf dem US-Arbeitsmarkt deutet sich eine Trendwende an: Im März sind dem Arbeitsministerium zufolge 162.000 neue Jobs geschaffen worden - so viele wie seit drei Jahren nicht mehr in einem einzelnen Monat. "Es ist immer noch ein langer Weg, aber das sind die besten Nachrichten vom Arbeitsmarkt seit zwei Jahren", sagte Barack Obama. Es würde zwar noch Zeit brauchen, anhaltendes Job-Wachstum zu erreichen, doch "wir kriegen langsam die Kurve", sagte der US-Präsident.
Experten warnten davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. Zwar wurde das Gros der neuen Stellen von privaten Unternehmen geschaffen. Allerdings findet derzeit auch eine Volkszählung statt, für die von der Regierung fast 50.000 Menschen vorübergehend eingestellt wurden. Insgesamt blieb der Zuwachs etwas hinter den Erwartungen zurück: Experten hatten durchschnittlich mit 184.000 neuen Jobs gerechnet.
Die Arbeitslosenquote verharrte auch im März bei 9,7 Prozent. Trotz der Belebung auf dem Arbeitsmarkt sind immer noch 15 Millionen Amerikaner ohne Job. Das sind etwa doppelt so viele wie vor Beginn der Rezession im Dezember 2007. In der schwersten Krise seit Jahrzehnten hatten mehr als acht Millionen Amerikaner ihren Job verloren, nur im vergangenen November und im Januar gab es jeweils ein kleines Stellenplus.
hut/dpa/apn/Reuters
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