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24.06.2010
 

G-20-Gipfel in Toronto

Show des Scheiterns

Von Anne Seith und Philipp Wittrock

G-20-Treffen in Toronto: Gipfel der Verschwendung
Fotos
REUTERS

Die 20 mächtigsten Staats- und Regierungschefs treffen sich zum Mega-Gipfel in Kanada - doch die Zeichen stehen schlecht. Ob Bankenabgabe, Schuldenabbau oder Spekulantensteuern: Überall droht Streit. SPIEGEL ONLINE analysiert, welche Regierung wofür kämpft. Und wieso Merkel ein Problem bekommt.

Berlin - 5000 Sicherheitskräfte marschieren auf. Das Zentrum der Stadt wird mit einem sechs Kilometer langen Stahlzaun abgeriegelt. Banken und Unternehmen lagern ihre Geschäfte schon mal vorsichtshalber aus - und Attraktionen wie der 553 Meter hohe CN-Tower, Torontos Wahrzeichen, werden gesperrt.

An diesem Wochenende wird die kanadische Metropole einer Festung gleichen. Zwei Mega-Gipfel finden hier und in Huntsville vor den Toren der Stadt statt, die acht und die 20 größten Volkswirtschaften treffen sich - kurz G8 und G20 genannt. Eine Doppelkonferenz, die 870 Millionen Euro kostet. Und bei der schon vorher die Frage aufgeworfen wird, ob sich der Aufwand wirklich lohnt.

"Ich glaube, dass diese Treffen wichtig sind", sagt Angela Merkel. "Das persönliche Gespräch ist nicht durch Videokonferenzen und Telefonate zu ersetzen." Dass am Ende das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt, will die Kanzlerin allerdings auch nicht versprechen. Lieber dämpft sie am Donnerstag wenige Stunden vor der Abreise nach Nordamerika die Erwartungen.

"Licht und Schatten" werde es bei den Beratungen über schärfere Regeln für die Finanzmärkte geben, sagt Merkel der ARD und lenkt schon mal den Blick auf das nächste Treffen - im November im südkoreanischen Seoul könne man eher mit konkreten Beschlüssen rechnen, sagt sie.

Tatsächlich deutet gerade wenig darauf hin, dass in Toronto Geschichte geschrieben wird. In offenen Briefen haben einige Staats- und Regierungschefs vor dem Gipfel ihre Positionen zu den anstehenden Streitfragen fixiert, sich dann am Telefon zugesichert, jegliche Differenzen seien halb so schlimm, nur um anschließend schriftlich wieder die Fronten zu verhärten.

Vage Formelkompromisse in der Abschlusserklärung

Sparen oder Schulden machen? Die Banken wegen der Finanzkrise zur Kasse bitten oder nicht? Finanztransaktionen besteuern - ja oder nein? Auf diese weltweit schon lange diskutierten Fragen wird wohl auch der Gipfel von Toronto klare Antworten schuldig bleiben. Schon jetzt zeichnet sich eine Abschlusserklärung voller Formelkompromisse ab, mit der jeder Staats- und Regierungschef sein Gesicht wahren kann.

Nachrichtenagenturen zitieren aus einem Textentwurf, der den Spagat zwischen den Wachstumsforderungen der USA und den Sparprioritäten in Europa versucht. "Die haushaltspolitischen Herausforderungen in vielen Ländern sorgen für Volatilität an den Märkten, könnten die Erholung ernsthaft gefährden und die Aussichten für das langfristige Wachstum schwächen", steht dann da.

Genauso vage die Sätze zur umstrittenen Bankenabgabe und Transaktionssteuer: "Weitere Maßnahmen sind noch immer nötig, um die zugrundeliegenden Ursachen der globalen Finanzkrise anzupacken und eine verantwortlichere und transparentere Bankenbranche zu fördern."

Über die Formulierungen müssen die kanadischen Gastgeber mit Merkel, Barack Obama, Dmitrij Medwedew und Co. am Wochenende verhandeln.

SPIEGEL ONLINE zeigt, wer mit welchen Positionen in die Beratungen geht:

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insgesamt 378 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
13.07.2010 von riga_ernest: Orthographie?

Lieber Mitforist, Ihre Postings sind leider vollkommen unverständlich, durch die absolut nicht vorhandene Rechtschreibung. Könnten Sie freundlicherweise etwas daran tun? Ich kann wirklich nicht verstehen, was Sie meinen. mehr...

13.07.2010 von Paladinklasse: Also

Wenn Achleute derer aller Planet unabhänig von der NAtion bedroht ist undman sich unter iesem Aspekt eier geminsamen berohung nicht einen kann,dann muss man A an derer FAchmännischne Komten Zweifel oder B es handelt sich um ein [...] mehr...

10.07.2010 von Paladinklasse: Frage

benötigt eine zeitloche nahes Update und msste nn lauten!Was hat er bewirkt!# Antwort auf neue richtige frage:KOsten aber keine LÖsung!Alos unterm strich NICHTS! mehr...

07.07.2010 von Magentasalex:

....und was ist Ihr löbliches Begehr? mehr...

03.07.2010 von kaira1000:

Er kann lles bewirken was unsere Problmeme angehen aber leider scheitern sie immer darann da ssie sich nie einig werden!wie sie kein Gemisamkeite in sich sehen können! Zb haben wir alle ein Problem die CO2 emission da sie uns [...] mehr...

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