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28.08.2010
 

Bauboom

China plant Neubauten nach deutschen Energiestandards

Skyline von Shanghai: China will künftig bei Neubauten mehr Energie einsparenZur Großansicht
AFP

Skyline von Shanghai: China will künftig bei Neubauten mehr Energie einsparen

China will für Neubauten künftig deutsche Energiestandards nutzen. Nach Informationen des SPIEGEL soll die Deutsche Energie Agentur (Dena) verpflichtende Regeln für chinesische Investoren entwickeln. Peking will damit den Energieverbrauch drosseln, die Dena spricht von "riesigen Dimensionen".

Nach Informationen des SPIEGEL hat das Bauministerium in Peking die Deutsche Energie-Agentur (Dena) beauftragt, möglichst bald ein Regelwerk vorzulegen, das chinesische Investoren und Hausbauer auf Energiesparen, Wärmedämmung und erneuerbare Energiequellen verpflichtet.

Bisher orientiert sich China an laxeren US-amerikanischen Standards. Mit dem Schwenk zu deutschen Regeln will Peking den schnell wachsenden Energieverbrauch und CO2-Ausstoß drosseln. "Die Dimensionen sind riesig, und die Zusammenarbeit hat einen hohen Grad an Verbindlichkeit", sagt Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler.

Er erwarte zwar nicht, dass die deutschen Vorschläge eins zu eins umgesetzt würden. Aber schon mit einfachsten Auflagen lasse sich ein gewaltiger, überflüssiger Energieverbrauch verhindern. Der Bauboom in China bedeutet nach Einschätzung der Dena, dass 2015 die Hälfte aller Gebäude nicht älter als 15 Jahre sein wird. Zwei Milliarden Quadratmeter neue Gebäudefläche kamen zuletzt pro Jahr dazu.

Im Durchschnitt verbrauchen chinesische Häuser pro Quadratmeter viermal mehr Energie als deutsche. Die Dena hat in Mianyang in Sichuan bereits eine Grundschule entwickelt, die deutschen Höchstanforderungen genügt. In der Zehn-Millionen-Stadt Tianjin soll ein Wohn- und Geschäftskomplex mit über 200.000 Quadratmetern Nutzfläche entstehen, der deutsche Standards erfüllt.

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insgesamt 2154 Beiträge zum Forum...
Die neuesten Beiträge:
23.08.2010 von rainz:

Danke! Je mehr Bürgen diese unfragbaren Fragen stellen, umso eher bekommen wir vielleicht unsere Politikdarsteller mal dazu, uns zu erzählen für wen solche Gesetze, Regelungen und Abkommen gut sein sollen (ausser sie selbst [...] mehr...

23.08.2010 von eeezy: Irgendwie verstehe ich dass mit den Importzöllen nicht so richtig...

...kann mir das mal jemand erklären? Wieso kann China auf in Europa produzierte Waren so hohe Importzölle erheben dass sich nur noch die Produktion vor Ort lohnt....und die EU darf im Gegenzug nichtmal mickrigste Importzölle auf [...] mehr...

23.08.2010 von Burkhardt1949: Eins verstehe ich nicht

Wie kann China als WTO Mitglied hohe Einfuhrzölle auf PKW erheben? Und warum werden dann keine hohen Eifuhrzölle auf Textilien , Schuhe, Spielzeuge aus China in der EG erhoben usw um unsere Arbeitsplätze zu schützen? Schlafen [...] mehr...

22.08.2010 von tao chatai:

Werter Diomedes, wie immer zwei exzellente Post an mich;ich brauche etwas Zeit zu antwarten;bei mir ist schon 8:30 abends und die Maedels rufen an.... hier noch ein guter Link der Sie auch heute Nacht beschaeftigen koennte [...] mehr...

22.08.2010 von ray4901: ich meinte

ich wollte nicht alte Kamellen aufwärmen, ich denke eher so an aktuellere Naturkatastrophen und Industrieunfääle und ähnliches. Und die Art und Weise wie diese kommuniziert und dann auch effizient bewältigt werden. Beim übrigen [...] mehr...

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Illustration DER SPIEGEL / Fotos Marc Darchinger; AFP Foto
Heft 35/2010:
Die Dagegen-Republik
Stuttgart 21, Atomkraft, Schulreform - Bürgeraufstand gegen die Politik

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Import nach Deutschland aus ausgewählten Ländern 2009
in Milliarden Euro Veränderung zum Vorjahr in Prozent
gesamt 674 -16,4
Niederlande 58 -14,6
Frankreich 55 -13,9
China 55 -8,8
Italien 40 -15,3
USA 40 -14,1
Großbritannien 33 -20,3
Russland 25 -33,0
Quelle: Statistisches Bundesamt, vorläufige Daten

Vier Risiken für Chinas Wirtschaft





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