Hamburg - Zu dem Computerfehler soll es in der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) in Berlin gekommen sein. Rund sechs Wochen lang sollen nach Informationen der "Bild"-Zeitung Rentenbeiträge für rund 500 000 Arbeitslose nicht richtig verbucht worden sein.
Der Fehler habe sich im Sommer 2000 eingeschlichen, schreibt das Blatt. Die Panne sei jedoch erst jetzt bekannt geworden. BfA und Arbeitsämter versuchten jetzt, den Skandal zu vertuschen.
Sollten die verlorenen Daten nicht rekonstruiert werden können, würden die Betroffenen später weniger Rente erhalten als ihnen zustehe, hieß es. In einem der Zeitung vorliegenden Brief bitte die Bundesanstalt für Arbeit, den Zwischenfall "strikt vertraulich zu behandeln", um die Betroffenen nicht zu verunsichern.
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