12. September 2005, 14:57 Uhr

Neue Kleiderordnung

Karstadt-Chef will Einheits-Look für seine Verkäufer

Die Mitarbeiter von Karstadt müssen in Zukunft mit einer neuen Kleiderordnung vorlieb nehmen. Nach einem Plan von Konzernchef Thomas Middelhoff sollen die Verkäufer einen einheitlichen Dress tragen.

Thomas Middelhoff: Modischer Einheits-Look gewünscht
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Thomas Middelhoff: Modischer Einheits-Look gewünscht

Essen - Vorteil des neuen Einheits-Looks sei, dass Kunden des Kaufhauses die Mitarbeiter sofort erkennen, sagte Middelhoff dem "Tagesspiegel". Bis zum Jahresende soll die neue Verkaufs-Kluft in jedem Haus eingeführt sein, so der Konzernchef von KarstadtQuelle.

Der Betriebsrat will über den Vorschlag in dieser Woche beraten. Die Arbeitnehmervertreter müssen der neuen Kleiderordnung zustimmen, sagte der Karstadt-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Wolfgang Pokriefke. So müssten zum Beispiel die Frage nach dem Kosten, dem Material und auch etwaigen Folgekosten für die Reinigung diskutiert werden.

Einen speziellen "Design-Wettbewerb" werde es nicht geben, sagte ein Unternehmenssprecher in Essen. Konzernchef Middelhoff hatte sich "modische Kleidung" gewünscht. Über Formen und Farben sei derzeit noch nicht entschieden, hieß es. Es müsse auch nicht eine einheitliche Kleidung für alle Häuser geben.

In neu eröffneten Hamburger Alsterhaus waren die Karstadt-Verkäufer in der vergangenen Woche bereits einheitlich gekleidet. Die Farben: schwarz und weiß.


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